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Freitag, 6. April 2012

°.: Leseeindruck - Brandis, Ziemek: Schatten des Dschungels :.°

Die Welt im Jahr 2025. Für die leidenschaftliche Naturschützerin Cat geht ein Traum in Erfüllung, als sie an einem Artenschutzprojekt im Regenwald von Guyana teilnehmen darf. Zumal auch Falk dabei ist, Cats große Liebe. In den Wäldern Guyanas erwartet Cat und Falk einer der letzten unberührten Lebensräume der Erde, eine fremde, faszinierende Wildnis. Aber auch hier planen Konzerne bereits die rücksichtslose Zerstörung. Cat ist wütend und hilflos – bis Falk ihr gesteht, warum er wirklich in Guyana ist: Es gibt einen letzten, radikalen Weg, um die Vernichtung der Wälder aufzuhalten. Plötzlich steht Cat vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Soll sie bei Falks gefährlichen Plänen mitmachen oder muss sie ihn aufhalten? (Verlag)


Meine Meinung:
Eigentlich hatte ich mich auf das Buch gefreut. Dschungel, Ökoterrorismus und weitere Spannung versprechende Themen. Eigentlich hätte das genau meins sein können. Leider war es das aber nicht. 
Das Cover finde ich noch ganz gut gelungen. Passt zum Titel und macht auch neugierig. Allerdings passt es zunächst nicht zum Text, der in München mit einer Demo anfängt. Gut, das ist noch kein Beinbruch, aber bis es dann wirklich in den Dschungel geht, dauert es doch einige Zeit. Für mich hat es ehrlich gesagt zu lange gedauert und auch die Gründe, warum die beiden Hauptcharaktere sich auf den Weg machen, fand ich etwas sehr an den Haaren herbei gezogen.
Nach ca. 50 Seiten habe ich nur noch quer gelesen, weil mir der Schwerpunkt zu sehr auf der offensichtlichen Liebesgeschichte und nicht auf Abenteuer und/oder Umwelt lag. Vielleicht hatte ich mir vom Klappentext und dem Cover das falsche erhofft, aber es könnte sein, dass es mehr Leuten so geht. 


Wer mal wieder eine Liebesgeschichte lesen möchte, in der eben auch das Thema Umwelt und Ökoterrorismus gestreift wird, für den ist das Buch okay. Wirkliche Spannung bietet es aber, meiner Meinung nach, nicht. Und den Schluss fand ich auch wirklich sehr übertrieben und unrealistisch.

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