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Donnerstag, 23. Februar 2012

°.: Leben - Servicewüste Telekom :.°

"Und selbst wenn unser Techniker heute dort war und die Leitung beschädigt haben sollte, kann ich Ihnen da leider nicht weiter helfen."
Klingt seltsam? Habe ich aber heute so gehört.
Folgendes ist passiert: In der kleinen Buchhandlung, in der ich arbeite, entschloss sich heute gegen 11Uhr die Telefonleitung samt Verbindung zur Außenwelt, sich in den Urlaub zu begeben. Bestimmt geht es ihr gut, vielleicht wird sie uns eine Karte schicken, wir werden es hoffentlich erfahren.
Eigentlich alles halb so wild, man ist ja in unserem Job öfter zur Geduld gezwungen.
Was uns allerdings ein Lächeln und zu einem späteren Zeitpunkt die Wut ins Gesicht gezeichnet hat: Vor der Buchhandlung, auf einem Parkplatz, der nahezu perfekt war, um die Aufschrift zu lesen, parkte ein Wagen der Telekom. Es liefen auch Menschen in den benachbarten Eingang der Bank, verschwanden dann wieder und ließen uns - wie bereits erwähnt - ohne Telefonverbindung zurück.
Irgendwann kam meine Kollegin auf die Idee bei der Bank zu fragen, ob diese den noch nach außen käme oder Anrufe entgegen nehmen könne. Ergebnis: Ja, funktioniert alles, es war ja auch vorhin der Techniker der Telekom da.
Nachtigall ich hör'... egal.
Die Bankangestellten waren so nett, uns mal bei der Telekom anrufen zu lassen, um zu klären, ob die Folge der Ereignisse und die Anwesenheit des Technikers vielleicht in Zusammenhang gebracht werden könnten. Woraufhin meine Kollegin dann eben den einleitenden Satz dieses Blogeintrags zu hören bekam.
Die Servicedame der Telekom meinte nur, wir seien keine Kunden, gehörten zur Konkurrenz und deshalb wäre es vollkommen egal, ob ihr Techniker die Leitung geschrottet hätte oder nicht.
Fazit des Tages: Wir sind nicht Kunden bei der Telekom? Mit dieser hilfreichen und freundlichen Einstellung werden wir auch keine Kunden werden.

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