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Sonntag, 29. Januar 2012

°.: Leben - Sushi :.°

YAY! Das erste Mal mit unserem neuen Reiskocher und dem hübschen Sushi-Set, das ich vom Vertreter geschenkt bekommen habe, Sushi gemacht! Sieht nicht nur hübsch aus, hat auch sehr gut geschmeckt.
Zutaten: Sushireis, Reisessig, Nori-Blätter, Lachs, Avocado, Ei (so dünn gebraten, das man einen Brief hätte hindurch lesen können ^^) und teilweise Gurke.
In den Onigiri ist das Gleiche, wie im Sushi. Nur das mit den Nori-Haltestreifen haben wir uns noch nicht getraut. ^^

Donnerstag, 19. Januar 2012

°.: Audiobook - Bryson: At Home :.°


Bill Bryson: "At Home - A Short History of Private Life"
Sprecher: Bill Bryson
Spieldauer: 16 Std. 38 Min. (ungekürzt)

Inhalt:
Bill Bryson was struck one day by the thought that we devote more time to studying the battles and wars of history than to considering what history really consists of: centuries of people quietly going about their daily business. This inspired him to start a journey around his own house, an old rectory in Norfolk, considering how the ordinary things in life came to be. Along the way, he researched the history of anything and everything, from architecture to electricity, from food preservation to epidemics, from the spice trade to the Eiffel Tower, from crinolines to toilets. And he discovered that there is a huge amount of history, interest and excitement - and even a little danger - lurking in the corners of every home. (Audible)

Meine Meinung:
Ich bin ein großer Fan von Brysons Reiseerzählungen. Jedes Mal wieder finde ich seine Beschreibungen amüsant und interessant. 
"At Home" hat vom Inhalt nicht viel mit Brysons Reisebeschreibungen gemein. Natürlich bleibt das Augenzwinkern und er lässt auch wie gewohnt kleine Anekdoten aus seinem Leben einfließen. Aber in erster Linie ist "At Home" ein Text voller Informationen. 
Da der Autor das Audiobook selbst liest, konnte ich nicht widerstehen und habe mir die 16 Std. wirklich auch zu Ende angehört. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mit meinem Englisch immer wieder an die Grenzen gestoßen bin. Bei Ausführungen über den Werdegang von Zement oder die zig verschiedenen Arten von Delikatessen, die man früher beim Dinner zu sich nahm, musste ich bezüglich der Vokabeln die Segel streichen. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, das Audiobook abbrechen zu müssen.
Bryson hat sein Buch sicher nicht mit dem Gedanken geschrieben, dass man es an einem Stück liest. Das wäre bei der Fülle an Informationen gar nicht möglich. Auch deshalb gefällt mir die Variante des Audiobooks, das man einfach anhalten und bei Lust und Laune weiter hören kann. Außerdem hat Mr. Bryson eine sehr charmante Art, sein Buch zu lesen. (Übrigens nicht ganz so bissig, wie ich es mir bei seinen Reiseerzählungen manchmal vorgestellt habe.)
Insgesamt kann ich das Hörbuch empfehlen, aber schon allein wegen des Themas und natürlich wegen der Länge braucht man ein bisschen Durchhaltevermögen. 

Samstag, 14. Januar 2012

°.: Lesen - Wood: Poison Diaries :.°

In the right dose, everything is a poison . . . even love.
Jessamine Luxton has lived all her sixteen years in an isolated cottage near Alnwick Castle with her father, Thomas, a feared and respected apothecary. His pride and obsession, a poison garden, contains exotic and local specimens of the most dangerous plants in the world. But Jessamine is absolutely forbidden to enter.
Her life changes forever the day a traveler brings a stranger to their cottage, claiming that the young man has special gifts that Thomas might value. Jessamine is intrigued by the young man, who goes by the name of Weed. He has an intense sensitivity to growing things, and an even rarer and more specialized knowledge about plants than Thomas does. As Jessamine falls in love with Weed, she learns his extraordinary secret—and is drawn into the dangerous world of the poison garden in a way she never could have imagined. (Publisher)


Meine Meinung:
Äußeres: Das Cover passt in jedem Fall zum Inhalt. Obwohl ich gar nicht wirklich vermutet hätte, dass die Geschichte so düster ist (aber dazu später). Tja, die englischen/amerikanischen Cover setzen halt gerade auf hübsche Frauen im Profil mit leicht verwischten Farbhintergründen. Passt trotzdem ganz gut. Und mir gefallen die goldenen Ranken, die auch sehr gut zum Thema des Buches passen.

Inhalt: Wie gesagt, mich hat es gewundert, dass das Buch mit der Zeit doch recht düster wird. Am Anfang, als aus der Perspektive der Hauptperson Jessamine von ihrem Leben in dem einsamen Cottage berichtet wird, steuerte die Geschichte hauptsächlich auf Romantik zu. Auch schön, weil sehr klassisch geschrieben, mit eingeflochtenem, altem englischen Akzent, wenn doch einmal ein Dialog mit Jessamine und ihrem eigenbrötlerischen Vater zustande kam. Die Sprache ist überhaupt sehr blumig und schön zu lesen. Die Beschreibungen der Pflanzen, die Jessamines Hingebung sehr stark durchblicken lassen, sind toll gelungen. Ich habe mich öfter dabei erwischt, dass ich die einzelnen Pflanzen und ihre Wirkungen nachschlagen wollte.

Eigentlich spielen sich im Verlauf des Buches gleich zwei verschiedene Geschichten ab. Einmal die Liebesgeschichte zwischen Jessamine und Weed, die ich vor allem deswegen einmal erfrischend anders fand, weil nicht die Frau diejenige ist, die sich erobern lässt und dem interessant anderen Mann mit einem Seufzen in die starken Arme fällt. Weed ist anders als die gewöhnlichen Helden, die sich in letzter Zeit in den Fantasy-Liebesgeschichten tummeln. Mir ist er sehr sympathisch, auch wenn man ihn manchmal für seine distanzierte Art schütteln möchte.

Die zweite ist eine sehr spannende Geschichte, bei der es um die giftigen Pflanzen in dem geheimen Garten von Jessamines Vater geht. Leider wird ein (meiner Meinung nach) wichtiges Geheimnis erst zu Anfang des zweiten Bandes gelüftet, aber man erahnt schon, was es mit dem einsamen Leben von Thomas und seiner Tochter und seinem Hang zu Giften auf sich hat. 
Das Ganze gleitet spätestens bei Jessamines Erkrankung sehr ins Düstere ab. Das passt auf jeden Fall zum Stil des Buches, aber die Szene mit dem Lamm bzw. Weeds 'Aufgaben' allgemein fand ich teilweise schon sehr... grässlich. Demjenigen würdig, der sie sich ausgedacht hat.

Da ich nicht zu viel verraten und mich auch gleich weiter an den zweiten Teil setzen will, nur eins: LESEN! Ich finde, das Buch lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Es hat Spannung, Fantasy, Liebe und ist trotzdem kein Abklatsch. 
Allerdings kann ich nicht sagen, wie die deutsche Übersetzung geraten ist, die es ja nicht zu großer Berühmtheit geschafft hat, seit sie letztes Jahr veröffentlicht wurde.

Montag, 2. Januar 2012

°.: Drawing - Papageientaucher :.°

Ein Papageientaucher-Lesezeichen als Weihnachtsgeschenk für eine Freundin.
Leider ist das Foto nicht so gut geworden. Da ich das Lesezeichen laminiert habe, hat der Blitz gespiegelt. Aber ihr und mir gefällt das Geschenk. => *freu* :D