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Mittwoch, 23. Mai 2012

°.: Leseeindruck - Tidhar: Bookman :.°


Inhalt laut Piper-Verlag

Als die Frau, die er liebt, in seinen Armen stirbt, beschließt Orphan, seine Lucy zu rächen und aus dem Reich der Toten zurückzuholen. Doch seine Reise in die viktorianische Unterwelt ist mehr als riskant: Dort herrscht der Bookman, der gefährlichste Terrorist Londons. Er ist schuld an Lucys Tod und steht kurz davor, das englische Königshaus zu stürzen und eine vernichtende Rebellion über das Reich zu bringen. Orphan beschließt, den Bookman aufzuhalten – und deckt dabei die unglaublichste Verschwörung auf, die das Ewige Empire je gesehen hat … 

Meine Meinung:


Leseeindruck diesmal deshalb, weil ich leider nicht über die ersten 30 Seiten hinaus gekommen bin. Ich liebe Steampunk! Die Kombination aus viktorianischem London, Fantasy und Abenteuer finde ich großartig. 
Lavie Tidhar hatte es meiner Meinung nach allerdings mehr als übertrieben. Luftschiffe, dampfbetriebene Roboter, alles kein Problem. Aber müssen es Echsen aus dem Weltall sein, die das Empire beherrschen? Für mich war schon das way too much. 
Der Schreibstil war auch nicht unbedingt der Beste und die Beschreibungen ließen an Atmosphäre und Tiefe vermissen.


Werde ich nicht empfehlen und sicher auch nie fertig lesen. Schade, denn der Titel hat sich super angehört und auch die Kurzbeschreibung ließ eigentlich auf viel Abenteuer hoffen.

Dienstag, 22. Mai 2012

°.: Leseeindruck - French: Irgendwas geht immer :.°

Bei vorablesen.de drüber gestolpert:

Inhalt laut ullstein-Verlag:
Niemand geht einem so sehr auf die Nerven wie die Familie. Und nichts ist unterhaltsamer, als festzustellen, dass es anderen genauso geht. So wie den Battles! Mutter Mo, eine Kinderpsychologin, steht fassungslos vor ihren pubertierenden Kindern. Tochter Dawn findet ihre Familie schrecklich peinlich. Sohn Peter ist in Oscar Wilde verliebt – und benimmt sich leider auch so. Und ja, einen Ehemann gibt es auch: Mo nennt ihn liebevoll »Ich-muss-noch-was-arbeiten!«. Keiner versteht den anderen oder redet vernünftig. Bis es hart auf hart kommt. Als sich ein fieser Betrüger in ihr Leben schleicht, halten alle zusammen – sogar der Hund. 

Meine Meinung: 
Der wirklich erste Eindruck?
Was für eine verzogene Göre! Leider kenne ich auch im wahren Leben Mädels, die ihre Mutter mit diesen oder ähnlichen Ausdrücken beschimpfen und jedes Mal frage ich mich, wie man das nur aushalten kann. Oder wie es dazu kam, dass aus einem kleinen Mädchen so eine Schimpfwortschleuder wurde.
Das Buch scheint dem auf den Grund gehen zu wollen?
Zumindest bekommt der Leser einmal die Innensicht der dazu gehörenden Mutter offenbart. Dass diese sich allerdings erst einmal nur über den Feigling von Ehemann auslässt, finde ich... unwichtig bis uninteressant. Wenn er nie anwesend war - wie Mo sich beschwert - muss sie ihre Tochter ja wohl allein zu diesem Balg erzogen haben.
Wen ich wirklich köstlich und zum Lachen finde, ist Peter/Oscar! Seine Sicht der Dinge ist erfrischend und auf eine Art und Weise ehrlich, die seine Mutter und Schwester sich einmal aneignen sollten. Natürlich hat er auch nicht gerade ein schönes Bild von den Damen im Haus, aber er stellt das mit so einer trockenen Art fest, dass man eigentlich sieht, dass er sie beide gern hat.
Zur Leseprobe allgemein:
Insgesamt gefällt mir der Anfang ganz gut. Die Sprache ist pfiffig und man hat immer wieder etwas zu Schmunzeln.
Was mir vom Inhalt ein bisschen Sorgen macht ist die Tendenz, dass das Ganze in eine dieser vielen "alternde Ehefrau sucht neuen Anfang, findet sich selbst und neuen Mann"-Geschichte abdriftet.
Aber es macht auf jeden Fall Lust, weiter zu lesen.

Samstag, 19. Mai 2012

°.: Kakao - Badefuchs und Naturfee :.°



Neue Kakaokarten

Ich hab mich nach laaaanger Zeit mal wieder ans Zeichnen gesetzt und auch wieder das Kakao-Karten-Format ausprobiert. Hat wieder sehr viel Spaß gemacht - und zwar so viel, dass ich mich auf der Internetseite neu angemeldet habe. ^^ Vielleicht ein bissl albern, aber ich fand's nötig.

#1 Badefuchs: Material sind Touch Marker, Gelstifte und Bleistift
#2 Naturfee: Material auch hier Touch Marker, Gelstifte, Buntstifte und Bleistift
Auf den ersten Blick ist es wohl verwirrend, dass sie ein Oberteil trägt, das die eine Schulter frei lässt, die Andere aber bedeckt. War aber wirklich so geplant. ;)

Beide Karten sind noch frei und gern zu tauschen.

Montag, 30. April 2012

°.: Watching - Anime: Poyopoyo :.°

Poyopoyo Kansatsu Nikki (jap. ポヨポヨ観察日記)


Handlung: 
Als die junge Moe Sato eines Nachts von einer kleinen Sauftour nach Hause torkelt, stolpert sie auf der dunklen Straße über einen "Ball". Weil er so kuschelig und gemütlich ist, ruht sie sich auf ihm aus und entdeckt erst beim Aufwachen, dass es sich nicht um einen Ball, sondern um eine runde Katze handelt. Moe Sato nimmt den Kater, den sie wegen seiner Form Poyo tauft, mit zu sich. 
Sie selbst und auch ihr Vater (der es auf seine ganz eigene, mürrische Art zeigt), sind sofort verliebt in den runden Poyo. Nur Moe Satos Bruder kommt mit dem Kater nicht zurecht. Und die Abneigung beruht sichtlich auf Gegenseitigkeit.

Meine Meinung:
Der kuschelige Fellball mit der schlechten Laune ist wirklich liebenswert! Egal, ob er sich als Held outet oder einfach schlecht gelaunt auf Satos Bruder losgeht, mir gefällt der kleine Kerl. Er hat ruppigen Charme, Charakter und spielt seine menschlichen Kollegen in den Hintergrund.
Zwar werden die Inhalte der Kurzfolgen nach einer Weile ein bisschen abwegig, aber die Serie fängt sich dann ziemlich schnell wieder und wird so witzig, wie am Anfang.
Ich drücke die Daumen, dass noch mehr Folgen kommen werden. 
Insgesamt würde ich sagen: Ein nettes felliges Zuckerl für Zwischendurch, bei dem man auch mal herzlich lachen kann. Wenig Anspruch, aber süß!

PS.: Ich hab mal gegoogelt und Urban Dictionary sagt, dass "poyopoyo" sowas wie "noch nicht ganz ausgewachsen" oder "watschelnd" bedeutet.

°.: Watching - Anime: Nyan Koi! :.°

Nyan Koi! (jap. にゃんこい!)


Handlung: 

Jumpei Kōsaka ist Oberschüler. Als er eines Tages auf dem Heimweg eine leere Dose in einen Abfalleimer werfen will, verfehlt er sein Ziel und enthauptet die Statue der örtlichen Schutzgöttin der Katzen Neko-jizō-sama. Er versucht das Ganze natürlich zu vertuschen, doch jemand hat ihn dabei beobachtet. Und damit fangen für Jumpei Kōsaka die Probleme an.
Seit diesem kleinen "Unfall" steht er unter einem Fluch: Er kann die Sprache der Katzen verstehen. Und das, wo er doch Katzen wegen seiner Allergie absolut nicht ausstehen kann!
Die meist mürrisch gelaunte Hauskatze seiner Familie Nyamusasu ist diejenige, die Jumpei Kōsakas Schandtat beobachtet hat. Und sie ist es auch, die ihm sagt, dass er den Katzen 100 Wünsche erfüllen müsse, damit er nicht selbst zu eine von ihnen verwandelt wird. 
Was bleibt Jumpei Kōsaka anderes üblich, als die Wünsche zu erfüllen? Ebenso quält es ihn, dass seine große Liebe Kaede Mizuno Katzen über alles liebt und gleichzeitig sein erster Auftrag wird, weil sie es mit der Liebe leider etwas übertreibt.
Bei der Erfüllung der Wünsche verschiedenster Katzen gerät er immer wieder in missliche Situationen, tritt in Fettnäpfchen, lernt neue/alte Freunde und auch Feinde kennen.

Meine Meinung:
Katzen! :D Zumindest am Anfang scheint es vor allem um die kleinen Tiger zu gehen. Aber wie man sich bei den Stichworten Oberschüler und verliebt denken kann, tritt das schon bald in den Hintergrund. Leider, wie ich finde. Zwar sind die Katzen schon immer wieder in den Episoden zu sehen, aber der Fluch scheint nach einer Weile nicht mehr wirklich zu stören. Einmal davon abgesehen, dass Jumpei Kōsaka immer wieder erklären muss, mit wem er sich da gerade unterhält.
Allerdings fand ich eine der ersten Folgen, wo es um Jumpei Kōsakas Freundin aus Kindheitstagen geht und die eine "Mamba" (bzw. Yamamba) ist, ziemlich gut. Ich hatte vorher noch nie davon gehört, auch wenn ich mich dunkel zu erinnern glaube, dass es schon einmal in einem Anime vorkam.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht, wie die neuen Charaktere so drauf sind und ob der Katzenfluch vollkommen verloren geht oder doch wieder wichtiger wird.

Mittwoch, 25. April 2012

°.: Hören - Pratchett: Carpet People :.°

The Carpet People by Terry Pratchett
Read by: Richard Mitchley
04 Std. 38 Min. (unabridged)

In the beginning, there was nothing but endless flatness. Then came the Carpet.... That's the old story everyone knows and loves (even if they don't really believe it). But now the Carpet is home to many different tribes and peoples, and there's a new story in the making: the story of Fray, sweeping a trail of destruction across the Carpet. The story of power-hungry mouls - and of two Munrung brothers, who set out on an adventure to end all adventures when their village is flattened.
It's a story that will come to a terrible end - if someone doesn't do something about it. If everyone doesn't do something about it.

Meine Meinung:

Inhalt:
Ich muss gleich sagen, dass ich Terry Pratchett über die Nomen kennen gelernt habe. Das kleine Volk hatte es mir absolut angetan und ich wollte sofort mehr von dem Autor lesen. Allerdings war die Scheibenwelt und ihre Bewohner damals wirklich nichts für mich. Und so ist es leider bis heute geblieben. Einmal von den Filmen abgesehen, die ich sehr gut fand. Umso glücklicher war ich, als ich auf ein weiteres kleines Volk gestoßen bin und mich über "Carpet People" als Audiobook her machen konnte. 
Die Carpet People sind genauso genial, wie die Nomen. Die Welt des Teppichs, die unserer so ähnelt und doch so anders ist, hat mir sofort gefallen. Eine meiner Lieblingsszenen ist das Plateau, das sich aus unserer Perspektive als Münze heraus stellt. Großartige Idee und toll in die Geschichte eingeflochten.
Der Roman ist voller Witz, einem Hauch philosophischer Gedanken und viel Abenteuer. 


Sprecher: Richard Mitchley 
Am Anfang musste ich mich etwas einhören. Was in Mitchelys Fall aber nur positiv gemeint ist. Seine Stimme ist so wechselhaft, voller Farbe, er spielt mit Akzenten, genauso, wie mit Lautstärke und der allgemeinen Art zu sprechen. Dem deutschen Hörpublikum würde ich als Vergleich Rufus Beck anführen, aber an dem habe ich mich inzwischen einfach schon ein bisschen 'abgehört'. Richard Mitchleys Figuren hatten gerade durch die Stimme jede ihren eigenen Charakter, die absolut zu meiner Vorstellung von Pratchetts Ideen passten. Und man hatte selbst als non-native-speaker nie wirklich Probleme, die Figuren auseinander zu halten. Ein Kunststück. Und... einfach wunderbar! 

Wer Lust auf Helden hat, die nur ein wenig größer sind, als ein Staubkorn: LESEN! Oder noch am besten: HÖREN! :D

°.: Thoughts - Zitat des Tages :.°

"(...) und dann... wissen wir noch nicht so genau. Aber das Spiel ist noch nicht zu Ende und gemeinsam sind wir stark und so. Jan und ich. Wer sonst?"

aus: Vollpfosten hoch 2 von W. Hänel & K.C.Bergh

Donnerstag, 19. April 2012

°.: Leben - What I did today :.°






75 Bändel an 75 Lesezeichen gebändelt. :D Jetzt tun mir die Finger weh. Aber toll sehen sie aus, finde ich. ^^ Bin gespannt, ob sie Morgen auch wirklich jemand haben will. 
Kommt zu den Japantagen beim KIT in Karlsruhe, da kann man die Lesezeichen am Kamani-Stand kostenlos abstauben. :D

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75 Bookmarks for the Japantage KIT in Karlsruhe. Stop by the Kamani e.V. and get your free bookmark. ^^

Samstag, 7. April 2012

°.: Lesen - Theisen: Wake up :.°

Manfred Theisen: Wake up, Boje Verlag, 191 S., 12.99€, ab 12 Jahren


»Wir machen die Regeln«, sagt Filinto und schaut Josh eindringlich an. »Wir sitzen bei diesem Spiel am längeren Hebel.«
Josh ist fasziniert, was Filinto mit einem Mausklick alles anstellen kann. Zuerst hat er zum Spaß die Ampelschaltung im Viertel lahmgelegt, dann bringt er das Riesenrad im Wiener Prater zum Stillstand. Als Nächstes wollen  Josh, Filinto, Sybille und Frederike dafür sorgen, dass die Atomkraftwerke überall in Europa abgeschaltet werden. Um das zu erreichen, plant Filinto den ganz großen Coup: Er will sich in das Netz eines AKW einschleusen. Doch diese Aktion kann viele Menschenleben kosten. Und während die anderen das alles immer noch für ein Spiel halten, beginnt Josh sich zu fragen, wie weit man gehen darf, um ein politisches Ziel durchzusetzen. (Verlag)

Meine Meinung:

Cover: Interessant. Ich habe mir das Buch vor allem auch wegen des Covers ausgesucht und weil ich etwas Dünnes für einen Nachmittag gesucht habe. Die Farbkombination finde ich sehr chick und die Spielerei mit dem Auge gefällt mir auch. 
Was ich aber ganz spannend fand: Als ich meinem Freund das Buch kurz gezeigt habe und meinte, dass es wohl eher Jungs ansprechen soll, hat er mir mit zweifelndem Blick widersprochen. Angeblich ist der Typ auf dem Cover zu sehr Schönling. Oder vielmehr soll der Hübsche wohl doch eher Mädels locken. Keine Ahnung, ob das stimmt. Aber wenn man schonmal fragen kann... ^^

Inhalt: Was uns zum nächsten Punkt bringt. Um was geht es denn überhaupt? Josh lebt mit seinen Eltern in einem Viertel, in dem sehr auf Umweltschutz geachtet wird. Es gibt Energiesparhäuser, viele Grünflächen und Solaranlagen auf den Dächern. Eigentlich schon richtig viel Engagement, aber für Josh und seine Freunde ist das nicht genug. Sie wollen mehr als die Ansätze, die ihre Eltern vertreten. Sie wollen mehr und das sofort!
Als die Gruppe dann auf Filinto trifft, der ein echtes Hackergenie zu sein scheint, stehen ihnen zunächst alle Türen offen. Angefangen bei einem Ampelsystem, das sie in der Straße vor Filintos Wohnkomplex lahm legen über andere kleine Angriffe auf die Öffentlichkeit, werden die Aktionen der vier immer gewagter. 
Das Ganze gipfelt schließlich in dem Plan, sich in ein Atomkraftwerk zu hacken und damit die Politik zu erpressen, alle AKWs sofort abzuschalten. 
Josh wird immer unsicherer, ob er bei Filintos Methoden wirklich noch in der Gruppe bleiben möchte, die sich inzwischen "wake up" getauft hat. Es stellt sich die Frage, ob Terrorismus wirklich zum Ziel führen kann.

Den Ansatz des Buches fand ich richtig gut. Vor allem, da Josh niemand aus einer "Problemgegend" ist, sondern aus einem Viertel und einer Familie kommt, die sich sehr eingehend mit Umweltschutz und solchen Dingen beschäftigen. Dass er wegen eines Mädchens erst bei wake up mitmacht, finde ich auch noch glaubhaft. Sogar verständlich. Aber Filinto und seine Hackerfähigkeiten... naja. Da die Geschichte in der möglichen Zukunft spielt, kann man darüber vielleicht hinweg sehen, aber mich hat es ein bisschen gestört, dass Filinto wirklich alles so locker von der Hand geht.
Die Anspielungen auf Matrix fand ich ganz passend und witzig. Und darüber, dass Joshs Angebetete sich ein Häschen tätowieren lässt, bloß um einen Typen zu beeindrucken, musste ich ziemlich lachen. 

Insgesamt hat das Buch Spaß gemacht, mich aber leider nicht ganz überzeugt. Ich finde es super, dass das Thema von vielen Autoren und auch Verlegern für Jugendliche aufgearbeitet wird, aber noch habe ich kein Buch in dieser Richtung gelesen, das mich überzeugt hätte. 
Hat da jemand einen Tipp für mich? 

Freitag, 6. April 2012

Lesezeichen für Kamani e.V.

Lesezeichen für die Lesezeichenaktion des KaMANi e.V.

Die Lesezeichen sollen als Werbung für den Verein verwendet werden, bei dem es sich um Animes, Mangas und allgemein Japan dreht. Die Rückseite wird vermutlich orange, schwarz und weiß werden.

Gezeichnet habe ich mit Faber Castell Pitt artist pen und touch Markern. ^^

Mir gefällt das Mädel ziemlich gut, auch wenn ich endlich mal dran denken muss, die Schatten dunkler zu machen. Selbst bei dem richtig guten Scan kommt das leider gar nicht raus. -.-
Naja, wieder was gelernt. ^^

°.: Leseeindruck - Brandis, Ziemek: Schatten des Dschungels :.°

Die Welt im Jahr 2025. Für die leidenschaftliche Naturschützerin Cat geht ein Traum in Erfüllung, als sie an einem Artenschutzprojekt im Regenwald von Guyana teilnehmen darf. Zumal auch Falk dabei ist, Cats große Liebe. In den Wäldern Guyanas erwartet Cat und Falk einer der letzten unberührten Lebensräume der Erde, eine fremde, faszinierende Wildnis. Aber auch hier planen Konzerne bereits die rücksichtslose Zerstörung. Cat ist wütend und hilflos – bis Falk ihr gesteht, warum er wirklich in Guyana ist: Es gibt einen letzten, radikalen Weg, um die Vernichtung der Wälder aufzuhalten. Plötzlich steht Cat vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Soll sie bei Falks gefährlichen Plänen mitmachen oder muss sie ihn aufhalten? (Verlag)


Meine Meinung:
Eigentlich hatte ich mich auf das Buch gefreut. Dschungel, Ökoterrorismus und weitere Spannung versprechende Themen. Eigentlich hätte das genau meins sein können. Leider war es das aber nicht. 
Das Cover finde ich noch ganz gut gelungen. Passt zum Titel und macht auch neugierig. Allerdings passt es zunächst nicht zum Text, der in München mit einer Demo anfängt. Gut, das ist noch kein Beinbruch, aber bis es dann wirklich in den Dschungel geht, dauert es doch einige Zeit. Für mich hat es ehrlich gesagt zu lange gedauert und auch die Gründe, warum die beiden Hauptcharaktere sich auf den Weg machen, fand ich etwas sehr an den Haaren herbei gezogen.
Nach ca. 50 Seiten habe ich nur noch quer gelesen, weil mir der Schwerpunkt zu sehr auf der offensichtlichen Liebesgeschichte und nicht auf Abenteuer und/oder Umwelt lag. Vielleicht hatte ich mir vom Klappentext und dem Cover das falsche erhofft, aber es könnte sein, dass es mehr Leuten so geht. 


Wer mal wieder eine Liebesgeschichte lesen möchte, in der eben auch das Thema Umwelt und Ökoterrorismus gestreift wird, für den ist das Buch okay. Wirkliche Spannung bietet es aber, meiner Meinung nach, nicht. Und den Schluss fand ich auch wirklich sehr übertrieben und unrealistisch.

Montag, 27. Februar 2012

°.: Hören - Vercors: Das Schweigen des Meeres :.°

Vercors: Das Schweigen des Meeres,
Gelesen von: Hans Korte
2 Std. 5 Min.


InhaltEin deutscher Offizier nimmt während der Besetzung in Frankreich bei einem alten Mann und seiner Nichte Quartier. Während der Deutsche allabendlich über die deutsch-französische Freundschaft monologisiert, schweigen seine Quartiersgeber – wie das Meer. Sein Respekt diesem Schweigen gegenüber und seine späte Einsicht in den Zynismus der Politik Hitlers machen die Erzählung zu einem eindringlichen Dokument französischen Selbstbewusstseins unter der deutschen Okkupation. Die Erzählung mit dem Essay von Ludwig Harig ist ein Schlüsselbuch zur deutschen Vergangenheit und ein einfühlsames Dokument der Einzigartigkeit menschlicher Begegnung in einer dunklen Zeit. (Verlag)


Meine Meinung:
Das war das erste Mal, dass ich ein Hörbuch mit Hans Korte gehört habe. Ehrlich gesagt sind Bücher/Hörbücher mit dem Thema Zweiter Weltkrieg nicht unbedingt mein Ding. In der Schule habe ich so viel darüber gehört, dass es wirklich nur sehr wenige Bücher schaffen, mich gefangen zu nehmen, wenn es um die Hitlerzeit geht. In diesem Fall war Hans Korte der Grund, aus dem ich das Hörbuch nicht abgebrochen habe. Seine Stimme hat etwas von einem Märchenonkel (auch wenn er an meinen Lieblingsmärchenonkel Hans Paetsch nicht heran kommt), die zwar in diesem Fall wirklich ernste Themen liest, aber trotzdem keine zu düstere Stimmung aufkommen lässt. Er ist als der alte Franzose, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, wirklich glaubhaft.
Nach der Erzählung habe ich das Hörbuch abgebrochen. In das Essay habe ich nur hinein gehört, da mich die theoretische Seite nicht wirklich interessiert hat.


Für diejenigen, die das Thema mögen, lohnt sich das Hörbücher. Für alle Anderen: Kann man sich anhören, muss man aber nicht.

Donnerstag, 23. Februar 2012

°.: Leben - Servicewüste Telekom :.°

"Und selbst wenn unser Techniker heute dort war und die Leitung beschädigt haben sollte, kann ich Ihnen da leider nicht weiter helfen."
Klingt seltsam? Habe ich aber heute so gehört.
Folgendes ist passiert: In der kleinen Buchhandlung, in der ich arbeite, entschloss sich heute gegen 11Uhr die Telefonleitung samt Verbindung zur Außenwelt, sich in den Urlaub zu begeben. Bestimmt geht es ihr gut, vielleicht wird sie uns eine Karte schicken, wir werden es hoffentlich erfahren.
Eigentlich alles halb so wild, man ist ja in unserem Job öfter zur Geduld gezwungen.
Was uns allerdings ein Lächeln und zu einem späteren Zeitpunkt die Wut ins Gesicht gezeichnet hat: Vor der Buchhandlung, auf einem Parkplatz, der nahezu perfekt war, um die Aufschrift zu lesen, parkte ein Wagen der Telekom. Es liefen auch Menschen in den benachbarten Eingang der Bank, verschwanden dann wieder und ließen uns - wie bereits erwähnt - ohne Telefonverbindung zurück.
Irgendwann kam meine Kollegin auf die Idee bei der Bank zu fragen, ob diese den noch nach außen käme oder Anrufe entgegen nehmen könne. Ergebnis: Ja, funktioniert alles, es war ja auch vorhin der Techniker der Telekom da.
Nachtigall ich hör'... egal.
Die Bankangestellten waren so nett, uns mal bei der Telekom anrufen zu lassen, um zu klären, ob die Folge der Ereignisse und die Anwesenheit des Technikers vielleicht in Zusammenhang gebracht werden könnten. Woraufhin meine Kollegin dann eben den einleitenden Satz dieses Blogeintrags zu hören bekam.
Die Servicedame der Telekom meinte nur, wir seien keine Kunden, gehörten zur Konkurrenz und deshalb wäre es vollkommen egal, ob ihr Techniker die Leitung geschrottet hätte oder nicht.
Fazit des Tages: Wir sind nicht Kunden bei der Telekom? Mit dieser hilfreichen und freundlichen Einstellung werden wir auch keine Kunden werden.

Samstag, 18. Februar 2012

°.: Lesen - Cotterill: Killed at the Whim of a Hat :.°

When crime reporter Jimm Juree is forced to follow her family from Chiang Mai to a fishing village on the Gulf of Siam, she's convinced her career is over. Her journalism will surely dwindle to reports on the annual monsoon-induced floods, for what crimes could possibly happen in such an out-of-the-way place? A local palm oil plantation owner and his worker are excavating a well. They dig down six feet and hit metal. It turns out to be the roof of an old Volkswagen combi, which, once unearthed, is found to contain two skeletons - one of them wearing a hat. A monk is murdered in Lang Suan, the nearest town. There is apparently no motive for the killing and no suspects are found. But there are odd connections between this killing and several others. Suddenly Jimm's new life becomes somewhat more promising - and a great deal more dangerous. (Publisher)


Meine Meinung:
Äußeres: Ich finde es ein wunderbar schräges Cover. Allein die Kombination der Motive, die im Buch vorkommen mit der großen Schrift... ziemlich großartig! Genauso strange, wie der Umschlag daher kommt, ist auch der Inhalt des Buches. Perfekte Verpackung, für das, was drin steckt.


Stil: Witzig! Cotterill schreibt natürlich nicht nur witzig. Damit würde ich ihm eindeutig Unrecht tun. Aber ich mochte seine neue Hauptfigur Jimm auf Anhieb. Gerade weil sie sarkastisch, selbstironisch und ein bisschen daneben ist. Aber wie sonst hätte man jemanden anlegen sollen, den man trotz seiner Gier nach Sensationsnachrichten (am allerbesten wäre ein blutiger Mord) noch sympathisch finden soll. 
Zur Sprache muss ich sagen, dass das Englisch gut zu lesen ist, aber ich immer wieder Schwierigkeiten mit den Thai-Referenzen hatte. Da ich mich in Thailand nicht gut auskenne, konnte ich viele Sachen einfach nicht einordnen. Wäre mir im Deutschen aber auch schwer gefallen. Sobald das Buch auf deutsch raus kommt, werde ich zum Vergleich mal reinsehen. Auf die Übersetzung bin ich nämlich gespannt. Ich könnte mir leider vorstellen, dass man die Leichtigkeit, mit der Jimm mit allem umgeht und die doch nicht banal ist, nicht so leicht zu übertragen ist.


Inhalt: Ich muss zugeben, dass mir das ganze Drum herum - also die Familiengeschichte, die Beziehung zwischen der Nonne und dem Priester und der schwule Polizist - viel mehr Spaß gemacht haben und ich sie auch interessanter fand, als die beiden Fälle. Natürlich hat es mich interessiert, wer es am Ende gewesen ist und wie der VW unter die Erde kam. Aber obwohl die Lösung etwas... ehm... schwammig ist, hat mich das nicht gestört. Ich denke, für hart gesottene Krimifans ist "Killed at the Whim of a Hat" nicht wirklich geeignet. Dafür passiert zu wenig Actiongeladenes. Aber wer mal wieder etwas für Zwischendurch lesen möchte, das nicht platt ist, ein bisschen Spannung und viele außergewöhnliche Charaktere zu bieten hat, der kann auf jeden Fall zu diesem Buch greifen. 

Donnerstag, 16. Februar 2012

°.: Lesen - Bullough: Die Mechanik des Himmels :.°

Im Winter 1867 erkrankt der kleine Kostja Ziolkowski an Scharlach, muss isoliert werden, überlebt im Krankenhaus, ist aber fortan fast taub. Der Sohn einer verarmten Adelsfamilie aus Rjasan entwickelt ein großes Interesse an Geschwindigkeit und Technik, an den Sternen und dem Weltraum, bastelt sich selbst ein Hörgerät und erweist sich als überaus begabt. Seine Familie schickt ihn zum Studium nach Moskau, die Entbehrungen sind groß. Doch nichts scheint Konstantin, der sich als visionäres Genie entpuppt, aufhalten zu können. 
Auf einer realen Figur basierend, Konstantin Ziolkowski, dem Vater der russischen Raumfahrt, erzählt Tom Bullough die bewegende Geschichte eines Jungen und jungen Mannes, der seiner Liebe und Neigung folgt, allen Widrigkeiten trotzt und mit seinen Einsichten in visionärer Weise seiner Zeit voraus ist. Ein poetischer, atmosphärisch dicht geschriebener Roman über große Träume und große Ideen. (Verlag)



Meine Meinung:
Äußeres: Gefällt mir aus verschiedenen Gründen sehr gut. Erstens: Die Farbe. Das ist doch mal was Heiteres für einen biografischen Sachroman (Neologismen for the win! ;). Leider ist es nicht so, dass sich die Farbe im Ton des Inhalts wieder findet. Aber egal. Das Auge kauft mit.
Zweitens: Ich finde die Kombination aus Portrait und Formeln sehr gelungen. Tafelbilder mit wirren Notizen, die auf schweres Nachdenken schließen lassen, finde ich sowieso immer faszinierend. Genauso wie die Menschen, die mit diesen Dingen wirklich etwas anfangen können. 
Drittens: Irgendwie sieht der gute Mann aus wie Rübezahl. Oder geht es nur mir so? ;)


Sprache: Toll! Leider habe ich das Buch gerade nicht zur Hand, sonst würde ich ein Zitat anbringen. Aber die Sprache kann ich auch ohne Beispiel nur sehr loben. Die Bilder sind eigentlich durchgehend düster und auch ziemlich hoffnungslos (teilweise eklig), aber immer passend und genau auf den Punkt gebracht. Schon allein deswegen lohnt sich das Buch.


Inhalt: Also ich muss zugeben, dass ich den guten Herren nicht kannte. Auch nach der Lektüre habe ich nicht wirklich das Gefühl, dass ich Zugang zu ihm gefunden hätte, aber zumindest weiß ich jetzt, dass Konstantin Ziolkowski ein Visionär und wichtiger Denker für die Entwicklung der russischen Raumfahrt war.
Im Buch wird sein Leben beschrieben, wobei es meinem Empfinden nach hauptsächlich um seine Kindheit und Jugend geht. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich später eher schneller gelesen habe. Das wiederum lag daran, dass ich mit den mathematischen Formeln und den technischen Gedanken nicht viel anfangen konnte. Ich fühlte mich damit ein bisschen allein gelassen und mir haben die Erklärungen zu den Ideen ein bisschen gefehlt. 
Insgesamt hat mir das Buch gefallen, aber ich wüsste kaum jemanden, dem ich es wirklich empfehlen könnte, außer er interessiert sich eben für jene Hauptperson oder erfreut sich an unglaublich guter Sprache.

°.: Lesen - Wood: Poison Diaries - Nightshade :.°


Sixteen-year-old Jessamine Luxton is heartbroken. Her true love, Weed, the strange but intriguing young man who came into her life so suddenly, has disappeared. How could he have left her with no farewell, and no word since?


Jessamine may not know why Weed vanished, but she does suspect that her own father, Thomas, may have had something to do with it. Thomas, who was so obsessed with Weed's secret knowledge of dangerous plants that he would do anything to learn it. This suspicion - and her experiences with poisons - have changed her. She is no longer innocent, and now she has her own intimate knowledge of the power of the plants.


She embarks on a journey into the unknown, the thread of hope that Weed is alive becoming ever thinner as she succumbs to the seductive powers of the poisons. Almost unrecognisable as the once innocent apothecary's daughter, Jessamine goes to great and dangerous lengths to forget the darkness in her heart. She is, after all, her father's daughter... (Publisher)

Meine Meinung:
Äußeres: *seufz* Leider wieder ein halbes Gesicht eines hübschen, jungen Models. Ich wünschte, die englisch-sprachigen Verlage würden sich wieder auf etwas Anderes besinnen. Es gibt so viele coole Ideen... und selbst wenn nur die Schnörkel auf dem Cover gewesen wären (wie beim ersten Teil), hätte das gereicht. 

Inhalt: Leider bin ich ein bisschen enttäuscht. Das erste Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Sprache ist natürlich weiterhin toll. Außerdem musste ich weiter lesen, um heraus zu finden, ob Jessamine wirklich aufwacht und Oleander damit los wird. Und ob Weed zurück kommt! 
In Nightshade wird mehr oder weniger das Ende des ersten Teils beschrieben. Aber leider ist es auch keine komplette Auflösung. Anstatt einfach diese eine Geschichte zu beenden, strickt Wood weiter und entfernt sich, meiner Meinung nach, immer weiter von der ursprünglichen Story mit den tollen Charakteren und der wunderbaren Stimmung. 
Man kann Nightshade als Folgeband von Poison Diaries lesen und hat auch seinen Spaß daran, aber mir wäre es lieber gewesen, Wood hätte den ersten Teil des zweiten Bandes mit in den Ersten gepackt und es damit gut sein lassen.

Sonntag, 29. Januar 2012

°.: Leben - Sushi :.°

YAY! Das erste Mal mit unserem neuen Reiskocher und dem hübschen Sushi-Set, das ich vom Vertreter geschenkt bekommen habe, Sushi gemacht! Sieht nicht nur hübsch aus, hat auch sehr gut geschmeckt.
Zutaten: Sushireis, Reisessig, Nori-Blätter, Lachs, Avocado, Ei (so dünn gebraten, das man einen Brief hätte hindurch lesen können ^^) und teilweise Gurke.
In den Onigiri ist das Gleiche, wie im Sushi. Nur das mit den Nori-Haltestreifen haben wir uns noch nicht getraut. ^^

Donnerstag, 19. Januar 2012

°.: Audiobook - Bryson: At Home :.°


Bill Bryson: "At Home - A Short History of Private Life"
Sprecher: Bill Bryson
Spieldauer: 16 Std. 38 Min. (ungekürzt)

Inhalt:
Bill Bryson was struck one day by the thought that we devote more time to studying the battles and wars of history than to considering what history really consists of: centuries of people quietly going about their daily business. This inspired him to start a journey around his own house, an old rectory in Norfolk, considering how the ordinary things in life came to be. Along the way, he researched the history of anything and everything, from architecture to electricity, from food preservation to epidemics, from the spice trade to the Eiffel Tower, from crinolines to toilets. And he discovered that there is a huge amount of history, interest and excitement - and even a little danger - lurking in the corners of every home. (Audible)

Meine Meinung:
Ich bin ein großer Fan von Brysons Reiseerzählungen. Jedes Mal wieder finde ich seine Beschreibungen amüsant und interessant. 
"At Home" hat vom Inhalt nicht viel mit Brysons Reisebeschreibungen gemein. Natürlich bleibt das Augenzwinkern und er lässt auch wie gewohnt kleine Anekdoten aus seinem Leben einfließen. Aber in erster Linie ist "At Home" ein Text voller Informationen. 
Da der Autor das Audiobook selbst liest, konnte ich nicht widerstehen und habe mir die 16 Std. wirklich auch zu Ende angehört. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mit meinem Englisch immer wieder an die Grenzen gestoßen bin. Bei Ausführungen über den Werdegang von Zement oder die zig verschiedenen Arten von Delikatessen, die man früher beim Dinner zu sich nahm, musste ich bezüglich der Vokabeln die Segel streichen. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, das Audiobook abbrechen zu müssen.
Bryson hat sein Buch sicher nicht mit dem Gedanken geschrieben, dass man es an einem Stück liest. Das wäre bei der Fülle an Informationen gar nicht möglich. Auch deshalb gefällt mir die Variante des Audiobooks, das man einfach anhalten und bei Lust und Laune weiter hören kann. Außerdem hat Mr. Bryson eine sehr charmante Art, sein Buch zu lesen. (Übrigens nicht ganz so bissig, wie ich es mir bei seinen Reiseerzählungen manchmal vorgestellt habe.)
Insgesamt kann ich das Hörbuch empfehlen, aber schon allein wegen des Themas und natürlich wegen der Länge braucht man ein bisschen Durchhaltevermögen. 

Samstag, 14. Januar 2012

°.: Lesen - Wood: Poison Diaries :.°

In the right dose, everything is a poison . . . even love.
Jessamine Luxton has lived all her sixteen years in an isolated cottage near Alnwick Castle with her father, Thomas, a feared and respected apothecary. His pride and obsession, a poison garden, contains exotic and local specimens of the most dangerous plants in the world. But Jessamine is absolutely forbidden to enter.
Her life changes forever the day a traveler brings a stranger to their cottage, claiming that the young man has special gifts that Thomas might value. Jessamine is intrigued by the young man, who goes by the name of Weed. He has an intense sensitivity to growing things, and an even rarer and more specialized knowledge about plants than Thomas does. As Jessamine falls in love with Weed, she learns his extraordinary secret—and is drawn into the dangerous world of the poison garden in a way she never could have imagined. (Publisher)


Meine Meinung:
Äußeres: Das Cover passt in jedem Fall zum Inhalt. Obwohl ich gar nicht wirklich vermutet hätte, dass die Geschichte so düster ist (aber dazu später). Tja, die englischen/amerikanischen Cover setzen halt gerade auf hübsche Frauen im Profil mit leicht verwischten Farbhintergründen. Passt trotzdem ganz gut. Und mir gefallen die goldenen Ranken, die auch sehr gut zum Thema des Buches passen.

Inhalt: Wie gesagt, mich hat es gewundert, dass das Buch mit der Zeit doch recht düster wird. Am Anfang, als aus der Perspektive der Hauptperson Jessamine von ihrem Leben in dem einsamen Cottage berichtet wird, steuerte die Geschichte hauptsächlich auf Romantik zu. Auch schön, weil sehr klassisch geschrieben, mit eingeflochtenem, altem englischen Akzent, wenn doch einmal ein Dialog mit Jessamine und ihrem eigenbrötlerischen Vater zustande kam. Die Sprache ist überhaupt sehr blumig und schön zu lesen. Die Beschreibungen der Pflanzen, die Jessamines Hingebung sehr stark durchblicken lassen, sind toll gelungen. Ich habe mich öfter dabei erwischt, dass ich die einzelnen Pflanzen und ihre Wirkungen nachschlagen wollte.

Eigentlich spielen sich im Verlauf des Buches gleich zwei verschiedene Geschichten ab. Einmal die Liebesgeschichte zwischen Jessamine und Weed, die ich vor allem deswegen einmal erfrischend anders fand, weil nicht die Frau diejenige ist, die sich erobern lässt und dem interessant anderen Mann mit einem Seufzen in die starken Arme fällt. Weed ist anders als die gewöhnlichen Helden, die sich in letzter Zeit in den Fantasy-Liebesgeschichten tummeln. Mir ist er sehr sympathisch, auch wenn man ihn manchmal für seine distanzierte Art schütteln möchte.

Die zweite ist eine sehr spannende Geschichte, bei der es um die giftigen Pflanzen in dem geheimen Garten von Jessamines Vater geht. Leider wird ein (meiner Meinung nach) wichtiges Geheimnis erst zu Anfang des zweiten Bandes gelüftet, aber man erahnt schon, was es mit dem einsamen Leben von Thomas und seiner Tochter und seinem Hang zu Giften auf sich hat. 
Das Ganze gleitet spätestens bei Jessamines Erkrankung sehr ins Düstere ab. Das passt auf jeden Fall zum Stil des Buches, aber die Szene mit dem Lamm bzw. Weeds 'Aufgaben' allgemein fand ich teilweise schon sehr... grässlich. Demjenigen würdig, der sie sich ausgedacht hat.

Da ich nicht zu viel verraten und mich auch gleich weiter an den zweiten Teil setzen will, nur eins: LESEN! Ich finde, das Buch lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Es hat Spannung, Fantasy, Liebe und ist trotzdem kein Abklatsch. 
Allerdings kann ich nicht sagen, wie die deutsche Übersetzung geraten ist, die es ja nicht zu großer Berühmtheit geschafft hat, seit sie letztes Jahr veröffentlicht wurde.

Montag, 2. Januar 2012

°.: Drawing - Papageientaucher :.°

Ein Papageientaucher-Lesezeichen als Weihnachtsgeschenk für eine Freundin.
Leider ist das Foto nicht so gut geworden. Da ich das Lesezeichen laminiert habe, hat der Blitz gespiegelt. Aber ihr und mir gefällt das Geschenk. => *freu* :D