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Mittwoch, 9. November 2011

°.: Lesen - Stewart/Riddell: Drachenvolk :.°


Paul Stewart: Drachenvolk – Aufbruch ins Ungewisse, Sauerländer, 500 S., ab 14 Jahren, 19.95€

Kaum jemand kehrt lebend von dort zurück – und doch wollen sie alle nach Drachenland: Glücksritter, Goldgräber, Kopfgeldjäger und jeder, dem der Sinn nach Abenteuer steht. Unermessliche Reichtümer soll es in dem kargen Land geben, das von den Drachen beherrscht wird. Doch nicht nur von den Urtieren droht Gefahr. Auch den meisten Jägern sollte man nicht schutzlos begegnen, wenn einem die eigene Haut lieb ist.
Wie alle anderen ist auch Micah nach Drachenland gekommen, um einen Schatz zu suchen. Er will sein Glück finden und als reicher, angesehener Mann nach Hause zurück kehren. Allerdings landet er – unerfahren, wie er ist - Hals über Kopf in einer gefährlichen Jagd nach einem Drachenkind, seinen Entführern und dem Geheimnis des mysteriösen Kin-Volkes – Menschen, die sich mit Drachen zu einem lebenslangen Bund vereinen können.

Zum Äußeren:
Das Cover hat mich - mal wieder - direkt angesprochen. Ich mag die Zeichnungen von Riddell einfach unglaublich gern. Und weil er so einen einzigartigen Stil hat, habe ich diesen auch sofort erkannt und mich auf das Buch gestürzt. Seit ich Twig und Barnaby Grimes gelesen habe, hatte ich immer mal wieder ein Buch von Stewart und Riddell in der Hand, aber 'Drachenvolk' war endlich mal wieder eines, das ich mir auch zu Gemüte geführt habe.
Schon allein für die Illustrationen hat es sich gelohnt! Die Drachen sind wunderschön/gruselig, wie bei Riddell zu erwarten und so detailreich... zum Verlieben! 
Hier ein Link auf die Seite der beiden Kreativen, wo man sich ein paar Zeichnungen ansehen kann: 

Zur Geschichte:
Ich finde sie genial ausgedacht. Endlich einmal wieder ein Fantasy-Abenteuer-Mix der klassischen Art. Einer zieht aus, um sein Glück (=Reichtum ;) zu finden. Unwegsamkeiten, Gefahren und Fieslinge stellen sich ihm in den Weg und er stolpert... über die Liebe. So einfach und doch so großartig! Von Stewart in eine absolut schlüssige, spannende Geschichte verpackt, macht die Story beim Lesen richtig Spaß, fesselt und lässt einen bis zum Ende nicht mehr los.
Teilweise fand ich die Beschreibungen (wie schon bei der Twig-Reihe) ein bisschen zu grausam, aber das ist mein eigenes Ding. Ich bin da etwas zarter besaitet. Aber selbst wenn man diese Szenen bloß überfliegt, verliert das Buch keinesfalls an Spannung.

Das einzig Negative:
Sauerländer hätte sich ein bisschen mehr Mühe geben können. Das Cover ist so reißerisch gestaltet, dass es einen Schutzumschlag durchaus verdient hätte. Und auch die Karte im Vorsatz (wie beim englischen Original), hätte sich der Verlag bei einer gebundenen Ausgabe durchaus leisten sollen.

Trotzdem: Sehr lesenswert! :D

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