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Dienstag, 22. November 2011

°.: Lesen - Giles: Der erste Tod der Cass McBride :.°

Gail Giles: Der erste Tod der Cass McBride, Thienemann Verlag, 240 S., ab 15 Jahren, 13.90€

Inhalt:
Cass bekommt, was sie will. Jedes Amt, das sie später für ihre Collegebewerbung braucht, jede Auszeichnung und jeden Jungen.
Als eines Tages der unbeliebte, zurückhaltende David vor ihr steht und sie um ein Date bitte, ist Cass schockiert. Das passt nicht in ihr Konzept des Highschoolstars, das sie sich aufgebaut hat.
Sie lässt David abblitzen. Doch damit nicht genug, schreibt sie einer Freundin noch einen gehässigen Kommentar über David, die dieser durch Zufall in die Hände bekommt.

Wenig später ist David tot. Er hat sich im Vorgarten seines Hauses an einem großen Baum aufgehängt und eine Notiz direkt an seinen Körper gepinnt.

Cass fühlt sich sofort mit schuldig, als sie von Davids Tod erfährt, reagiert entsprechend heftig und erscheint nicht zu Beerdigung.
Allerdings sind damit für sie die Folgen ihres unbedachten Auftretens gegenüber des Jungens noch nicht vorbei.
Kyle, Davids älterer Bruder, macht Cass für Davids Tod verantwortlich. Sie hat ihn in Kyles Augen in den Tod getrieben.
Und jetzt... will Kyle sie dafür büßen lassen. Er entführt Cass in der Nacht aus ihrem Schlafzimmer, steckt sie in eine Holzkiste und begräbt sie bei lebendigem Leib.

Als Cass in der Dunkelheit der Kiste erwacht, ein Walkie Talkie mit Klebeband an ihrer Hand befestigt, weiß sie, dass es nur einen Weg aus dieser Todesfalle gibt. Und der führt über Kyle.

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir. Vor allem die Farben, die irgendwie nicht wirklich an einen Psychothriller denken lassen. Was ich am Outfit etwas missglückt finde, ist der Schutzumschlag mit dem Sichtfenster. Das sieht zwar im ersten Moment gut aus, aber wenn man das Buch öfter ins Regal schiebt, reißt der Umschlag ein und sieht nach sehr kurzer Zeit einfach nur schäbig aus.

Eigentlich hatte ich das Buch vor allem deswegen gegriffen, weil ich mal wieder etwas Schnelles zwischendurch lesen wollte. "Der erste Tod der Cass McBride" stellte sich aber schon auf den ersten Seiten als absolut süchtig-machend heraus. Ich hätte beinahe meine S-Bahn-Station verpasst und konnte mich von der Situation und den Hauptcharakteren kaum losreißen.
Besonders gelungen finde ich die verstrickte Story, die auf den ersten Blick so einfach und schwarz-weiß erscheint. Doch immer mehr Facetten werden durch das Gespräch zwischen Kyle und Cass deutlich und machen den überraschenden Schluss bloß noch beklemmender.

Meiner Meinung nach lohnt es sich, das Buch zu lesen. Zwar ziemlich heftig, aber super spannend!

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