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Freitag, 25. November 2011

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1.  Ich könnte mal wieder schwimmen gehen.
2.  In der Arbeit geht's langsam aber sicher drüber und drunter.
3.  Bloß nicht drüber nachdenken, was mit AWL wird.
4.  Dieses Jahr möchte ich auf den empfohlenen, hübschen Weihnachtsmarkt.
5.  An meiner Tür  stehen seit ein paar Monaten 2 Namen
6. Habe gerade kalte Fingerspitzen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett , morgen habe ich eigentlich zu viel geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen !

Dienstag, 22. November 2011

°.: Lesen - Giles: Der erste Tod der Cass McBride :.°

Gail Giles: Der erste Tod der Cass McBride, Thienemann Verlag, 240 S., ab 15 Jahren, 13.90€

Inhalt:
Cass bekommt, was sie will. Jedes Amt, das sie später für ihre Collegebewerbung braucht, jede Auszeichnung und jeden Jungen.
Als eines Tages der unbeliebte, zurückhaltende David vor ihr steht und sie um ein Date bitte, ist Cass schockiert. Das passt nicht in ihr Konzept des Highschoolstars, das sie sich aufgebaut hat.
Sie lässt David abblitzen. Doch damit nicht genug, schreibt sie einer Freundin noch einen gehässigen Kommentar über David, die dieser durch Zufall in die Hände bekommt.

Wenig später ist David tot. Er hat sich im Vorgarten seines Hauses an einem großen Baum aufgehängt und eine Notiz direkt an seinen Körper gepinnt.

Cass fühlt sich sofort mit schuldig, als sie von Davids Tod erfährt, reagiert entsprechend heftig und erscheint nicht zu Beerdigung.
Allerdings sind damit für sie die Folgen ihres unbedachten Auftretens gegenüber des Jungens noch nicht vorbei.
Kyle, Davids älterer Bruder, macht Cass für Davids Tod verantwortlich. Sie hat ihn in Kyles Augen in den Tod getrieben.
Und jetzt... will Kyle sie dafür büßen lassen. Er entführt Cass in der Nacht aus ihrem Schlafzimmer, steckt sie in eine Holzkiste und begräbt sie bei lebendigem Leib.

Als Cass in der Dunkelheit der Kiste erwacht, ein Walkie Talkie mit Klebeband an ihrer Hand befestigt, weiß sie, dass es nur einen Weg aus dieser Todesfalle gibt. Und der führt über Kyle.

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir. Vor allem die Farben, die irgendwie nicht wirklich an einen Psychothriller denken lassen. Was ich am Outfit etwas missglückt finde, ist der Schutzumschlag mit dem Sichtfenster. Das sieht zwar im ersten Moment gut aus, aber wenn man das Buch öfter ins Regal schiebt, reißt der Umschlag ein und sieht nach sehr kurzer Zeit einfach nur schäbig aus.

Eigentlich hatte ich das Buch vor allem deswegen gegriffen, weil ich mal wieder etwas Schnelles zwischendurch lesen wollte. "Der erste Tod der Cass McBride" stellte sich aber schon auf den ersten Seiten als absolut süchtig-machend heraus. Ich hätte beinahe meine S-Bahn-Station verpasst und konnte mich von der Situation und den Hauptcharakteren kaum losreißen.
Besonders gelungen finde ich die verstrickte Story, die auf den ersten Blick so einfach und schwarz-weiß erscheint. Doch immer mehr Facetten werden durch das Gespräch zwischen Kyle und Cass deutlich und machen den überraschenden Schluss bloß noch beklemmender.

Meiner Meinung nach lohnt es sich, das Buch zu lesen. Zwar ziemlich heftig, aber super spannend!

Hier noch ein Link auf die Werbeseite zu "Der erste Tod der Cass McBride"

Mittwoch, 16. November 2011

°.: Lesen - Flinn: Kissed :.°

Alex Flinn: Kissed, Baumhaus, 366 S, ab 13 Jahren, 12.99€ 

Der 17-jährige Johnny arbeitet Tag und Nacht im Schuhladen in einem der Luxushotels in Miami Beach.  Er ist sich sicher, das langweiligste, bedauernswerteste Leben überhaupt zu führen.
Doch dann steigt eine berühmte, wunderschöne Prinzessin im Hotel ab und eröffnet Johnny neue Chancen. Sie bittet ihn nicht nur um Hilfe, sondern verspricht ihm sogar, ihn zu heiraten. Dadurch wären auf einmal nicht nur seine Geldsorgen gelöst, sondern er könnte vielleicht auch seinen geheimen Wunsch erfüllen, ein berühmter Schuhdesigner zu werden.
Dafür muss Johnny allerdings erst einmal den verzauberten Prinzen finden und mit seiner besten Freundin Meg einige gefährliche Abenteuer bestehen.

Meine Meinung:
Alex Flinns erstes Buch "Beastly" hat mich absolut begeistert. Es war so schön kitschig und wunderbar geschrieben. Der Schreibstil ist bei "Kissed" erhalten geblieben und auch der Kitsch lässt nicht auf sich warten. Allerdings hat mir "Beastly" aus dem Grund besser gefallen, dass es nur ein Märchen war, das verarbeitet wurde. Bei "Kissed" wandert Johnny durch verschiedene Märchen, es werden Motive, Gegenstände und Ungeheuer wild durcheinander gemixt und lassen die Story des Buches irgendwann ein bisschen verschwimmen. 
Die Liebesgeschichte ist schön, aber von Anfang an zu erkennen. Genauso, wie Megs 'Geheimnis'. 

Insgesamt:
Schön, aber ich würde lieber "Beastly" noch einmal lesen.

Cover:


Links das deutsch, rechts das englische Cover. Im Original ist es ein bisschen mehr an Beastly angelehnt, aber das deutsche Cover gefällt mir besser. Schon allein der Schriftzug und der Frosch haben mich überzeugt. Aber ich mag auch Frösche. :D

°.: Lesen - Lim: Exile (Mercy 2) :.°

Rebecca Lim: Exile (Mercy Bd. 2), Harpercollins, 292 S., ab 13 Jahren

Mercy is back. This time she awakes in Lela's body. Lela lives in Australia, far away from the US and is taking care of her dying mother. Also Lela tries to help so many other people. And she often forgets to take care of herself.

As Mercy's memory begins to return in weird dreams and backflashes, she remembers Ryan. The guy she fell in love with in Carmen's life. She tries to get in contact with him and at the same time solve the puzzle that is Luc.

Will leave Mercy Lela's life behind to find her heart's desire?

Meine Meinung:
Der zweite Teil der Mercy-Serie musste sofort nach dem aufregenden Schluss des ersten Buches gelesen werden. Es war klar, dass Mercy sich an Ryan erinnern würde. Immerhin will sie über ihn heraus finden, wer sie wirklich ist und was Luc genau für sie bedeutet. Ich fand es sehr gut gelöst, dass sie sich nicht sofort an alles aus der Carmen-Episode erinnern kann.
Allerdings hat mir Lela's Geschichte nicht so gut gefallen, wie die von Carmen. Es ist nicht so spannend, weil kein Krimifall dabei ist. Andererseits wird viel mehr über Mercy selbst aufgedeckt und neue Hinweise gestreut, was genau ihre Aufgabe sein könnte oder warum sie aus dem Kreis der Engel verdrängt wurde.
Der Schluss war natürlich wieder nervenaufreibend. Ich hätte Mercy für ihren Leichtsinn nur schütteln können! Aber es ist realistisch, dass sie nicht selbst drauf gekommen ist, bevor es zu spät war. Immerhin wird ja ausführlich erklärt, dass sie sich mit dem Internet und solchen Dingen absolut nicht auskennt.

Insgesamt:
Ein toller zweiter Teil. Nicht so brilliant, wie der erste, aber es muss auch viel erklärt und angestoßen werden, was sich hoffentlich im dritten Teil auflöst. (Der liegt übrigens schon hier und wird bald gelesen werden.)
Ich bin auf das deutsche Cover gespannt. Aber Ravensburger wird uns auf die Übersetzung vermutlich noch einige Zeit warten lassen.

Mittwoch, 9. November 2011

°.: Lesen - Stewart/Riddell: Drachenvolk :.°


Paul Stewart: Drachenvolk – Aufbruch ins Ungewisse, Sauerländer, 500 S., ab 14 Jahren, 19.95€

Kaum jemand kehrt lebend von dort zurück – und doch wollen sie alle nach Drachenland: Glücksritter, Goldgräber, Kopfgeldjäger und jeder, dem der Sinn nach Abenteuer steht. Unermessliche Reichtümer soll es in dem kargen Land geben, das von den Drachen beherrscht wird. Doch nicht nur von den Urtieren droht Gefahr. Auch den meisten Jägern sollte man nicht schutzlos begegnen, wenn einem die eigene Haut lieb ist.
Wie alle anderen ist auch Micah nach Drachenland gekommen, um einen Schatz zu suchen. Er will sein Glück finden und als reicher, angesehener Mann nach Hause zurück kehren. Allerdings landet er – unerfahren, wie er ist - Hals über Kopf in einer gefährlichen Jagd nach einem Drachenkind, seinen Entführern und dem Geheimnis des mysteriösen Kin-Volkes – Menschen, die sich mit Drachen zu einem lebenslangen Bund vereinen können.

Zum Äußeren:
Das Cover hat mich - mal wieder - direkt angesprochen. Ich mag die Zeichnungen von Riddell einfach unglaublich gern. Und weil er so einen einzigartigen Stil hat, habe ich diesen auch sofort erkannt und mich auf das Buch gestürzt. Seit ich Twig und Barnaby Grimes gelesen habe, hatte ich immer mal wieder ein Buch von Stewart und Riddell in der Hand, aber 'Drachenvolk' war endlich mal wieder eines, das ich mir auch zu Gemüte geführt habe.
Schon allein für die Illustrationen hat es sich gelohnt! Die Drachen sind wunderschön/gruselig, wie bei Riddell zu erwarten und so detailreich... zum Verlieben! 
Hier ein Link auf die Seite der beiden Kreativen, wo man sich ein paar Zeichnungen ansehen kann: 

Zur Geschichte:
Ich finde sie genial ausgedacht. Endlich einmal wieder ein Fantasy-Abenteuer-Mix der klassischen Art. Einer zieht aus, um sein Glück (=Reichtum ;) zu finden. Unwegsamkeiten, Gefahren und Fieslinge stellen sich ihm in den Weg und er stolpert... über die Liebe. So einfach und doch so großartig! Von Stewart in eine absolut schlüssige, spannende Geschichte verpackt, macht die Story beim Lesen richtig Spaß, fesselt und lässt einen bis zum Ende nicht mehr los.
Teilweise fand ich die Beschreibungen (wie schon bei der Twig-Reihe) ein bisschen zu grausam, aber das ist mein eigenes Ding. Ich bin da etwas zarter besaitet. Aber selbst wenn man diese Szenen bloß überfliegt, verliert das Buch keinesfalls an Spannung.

Das einzig Negative:
Sauerländer hätte sich ein bisschen mehr Mühe geben können. Das Cover ist so reißerisch gestaltet, dass es einen Schutzumschlag durchaus verdient hätte. Und auch die Karte im Vorsatz (wie beim englischen Original), hätte sich der Verlag bei einer gebundenen Ausgabe durchaus leisten sollen.

Trotzdem: Sehr lesenswert! :D

Donnerstag, 3. November 2011

°.: Lesen - Rebecca Lim: Gefangen/Mercy1 :.°

Rebecca Lim: Gefangen, Ravensburger, 256 S., ab 14 Jahren, 14.99€ 

Sie selbst nennt sich Mercy. Doch ist das ihr richtiger Name? Die Antwort auf diese Frage ist genauso unklar, wie der Rest ihrer Existenz. Mercy weiß nicht, woher sie kommt, wer sie ist und welche Aufgabe sie hat. Immer wieder – ohne selbst Kontrolle darüber zu haben – wacht sie im Körper fremder Menschen auf und übernimmt für kurze Zeit deren Leben.
Diesmal ist Mercy für unbestimmte Zeit in Carmens Körper und unterwegs zu einem Schüleraustausch. Im Haus der Gasteltern beschleicht sie ein ungutes Gefühl. Kurze Zeit später erfährt sie von Ryan, dem Sohn der Familie, dass seine Schwester vor zwei Jahren verschwunden ist. Mercy entschließt sich, Ryan zu helfen und bemerkt zu spät, dass auch Carmen auf der Liste des Entführers steht.

Meine Meinung:
Zusammengefasst... LESEN! Unbedingt und auf der Stelle! Dieser Fantasy-Thriller ist einfach genial und einmal etwas absolut Anderes. Hat mir sehr, sehr, sehr gut gefallen. Angefangen bei der Hauptperson Mercy, die so stur und ironisch ist, wie man es sich nur wünschen kann, über die Krimi- wie auch die Liebesgeschichte. Alles passt für mich perfekt zusammen und ich musste mir gleich die nächsten beiden Teile auf Englisch bestellen, weil ich nicht bis nächstes Jahr warten kann, wenn sie dann auf Deutsch rauskommen. ^____^

Mittwoch, 2. November 2011

°.: Leseeindruck - White: Flames 'n' Roses :.°

Kiersten White: Flames 'n' Roses, Loewe, 384 S., 17,95€

Dieser Leseeindruck beruht auf dem Leseexemplar des Verlages, das ich heute Morgen in der Bahn mit hatte. ^^

Zum Cover:
Ehrlich gesagt: Gar nicht meins. Zu pink. Eigentlich begrüße ich es ja, dass der Verlag sich vom amerikanischen Cover fern gehalten und mal etwas Neues probiert hat. Im Original setzt man wieder auf ein hübsches, nichtssagendes Mädel auf dunklem Grund, das mysteriös in die Kamera guckt.
Also eigentlich erfrischend, einmal kein halbes Gesicht mit halb traurigen Augen oder einen Kapuzenmann mit Dolch zu sehen.

Zum ersten Leseeindruck:
Vielleicht wiederhole ich mich, aber leider passt es: zu pink!
Ein Mädel, das paranormale Fähigkeiten hat und Vampire auf Friedhöfen jagt, sollte für mich persönlich cool genug sein, kein pinkes Handy mit Strasssteinen zu besitzen. Okay, wahrscheinlich liege ich an die 12 Jahre über der Zielgruppe, aber ehrlich... der guten Evie traue ich nicht zu, dass sie einen Vampir fängt. Sie könnte sich doch um Himmels Willen einen Fingernagel dabei abbrechen!
Die Idee mit dem Jungen aus festem Wasser finde ich eigentlich recht cool. Die Liebesgeschichte klopft natürlich schon sehr offensichtlich an, aber was soll's. Auch der Titel lässt ja ahnen, worauf man sich einlässt.

Insgesamt:
Werde nicht weiter lesen. Ist mir - wie gesagt - etwas zu sehr voller Glitzer, Glimmer und Soapoperas. Sicher gibt es Leserinnen, die drauf stehen. Sollen sie es kaufen. Ich halte mich fürs Erste an meine englischen Ermittler, die sich mit Zombies rum zu schlagen haben. ;) (<= Spoiler für eine baldige Rezension.)