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Donnerstag, 21. Juli 2011

°.: Leben - Kino: Naokos Lächeln :.°

Naokos Lächeln - nach dem Roman von Haruki Murakami

Vielleicht hätte ich das Buch vorher lesen sollen. Murakamis Kurzgeschichten habe ich irgendwann geschenkt bekommen und sein Stil hat mir unheimlich gut gefallen. Als ich das Plakat gesehen habe, war es ein schneller Entschluss, den Film anzusehen, ohne die geringste Ahnung zu haben, um was es in der Geschichte geht. Absurd würde er sein und anders. Ist er auch.

In einem kleinen Flyer habe ich kurz vor Beginn der Vorstellung gelesen, dass es sich um eine Liebesgeschichte handeln sollte. Eine komplizierte, wie bei Murakami zu erwarten war.
Wie diese Beziehungskiste allerdings gestrickt war, hat mich dann doch sehr überrascht. In dem ziemlich leeren Kino (hier wurde der Film nur im 'Spezialkino' nicht in den großen Palästen gezeigt) mit den roten Stoffsesseln kam ich mir bei den Dialogen auf der Leinwand aber dann schon fast ein bisschen verrucht vor. Der Kontrast zwischen Bild, Schauspiel und Text war so krass, dass ich manchmal fast peinlich berührt kichern musste. Ob das so beabsichtigt war, ist mir schleierhaft. Aber leider habe ich außer diesem Gefühl des 'fehl am Platze'-seins wenig aus diesem Film mitnehmen können. Die Schauspieler haben sicherlich tolle Leistungen vollbracht und die Kulisse Japans ist einfach zauberhaft. Aber noch einmal würde ich mir Naokos Lächeln nicht ansehen.

Der Alternativplan: Gefährliche Geliebte von Herrn Murakami lesen?

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