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Samstag, 26. März 2011

°.: Drawing - Drows 2 :.°


Hier die zweite und dritte Karte für die Drow Mini-STA auf kakao-karten.de
Bei der Dame im Metall-Bikini ist mir leider die Hautcolo nicht besonders gut gelungen. Habe mir zwar Mühe gegeben, war aber einfach das falsche Papier dafür. Rechts sieht man, dass es mit Touch-Markern wesentlich besser geklappt hat. ^^
Bin ja schon so gespannt, welche Karten ich dafür zurück bekommen werde!

Donnerstag, 17. März 2011

°.: Lesen - Das verlorene Bestiarium :.°


Nicholas Christopher: Das verlorene Bestiarium, kartoniert, 380 S., dtv, 14.90€

Schon als Kind bekommt Xeno seinen Vater nicht oft zu Gesicht. Der Seefahrer ist immer unterwegs und wenn er sich dann doch einmal in der kleinen, düsteren Wohnung zeigt, in der er seine Schwiegermutter und seinen Sohn einquartiert hat, ist er unnahbar und bloß darauf bedacht, so schnell wie möglich wieder zu verschwinden. Xeno findet keine Verbindung zu seinem Vater. Die hat es nie gegeben, seit die Mutter und einzige Liebe des Vaters bei Xenos Geburt starb.
Dem Jungen bleibt nur die Großmutter, die für ihn sorgt, so gut es ihr möglich ist und ihm Geschichten erzählt.
Es sind spezielle Geschichten. Über ihre Ahnin, die die Sprache der Tiere verstand und sich in einen Fuchs verwandeln konnte. Über Fabelwesen, die nur deshalb nicht mehr auf der Welt gesehen werden, weil Noah sie nicht mit auf seine Arche lassen wollte. 
Xeno ist fasziniert von den Erzählungen und den Tieren, um die sie sich drehen. Später, als seine Großmutter stirbt und sein Vater ihn ins Internat abschiebt, beschäftigt er sich mit allen möglichen Texten über Fabelwesen. Angefangen über den Physiologos, Fabelbücher, bis hin zu den alten Bestiarien. Bei seinen Recherchen stößt Xeno auf die Legende des Karawanenbuchs. Angeblich das erste Bestiarium und die Quelle für das Wissen über diejenigen Tiere, die die Sintflut trotz Noahs Ablehnung überlebt haben.
Der immer noch junge Xeno schwört sich, dieses Buch zu finden.
Seine Suche führt ihn in verschiedenste Länder, aber auch durch seine eigene Vergangenheit und die Geschichte seiner Familie. Er muss sich mit seinem Vater und schließlich seinen eigenen Geistern auseinander setzen, um am Ende zu finden, was er sucht.

Meine Meinung:
Gekauft habe ich mir das Buch vor allem wegen des Covers und der Aufzählung der Fabelwesen im Anhang. Fälschlicher Weise hatte ich angenommen, dass die Geschichte mehr in Richtung Fantasy geht und die Fabelwesen auch auftauchen werden. Das war zwar nicht der Fall, tut der Spannung aber keinen Abbruch. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Angefangen beim Schreibstil, der flüssig zu lesen, aber nicht platt ist. Xeno ist mir sympathisch, gerade weil er in der Mitte des Buches ein paar Mal mit sich und der Welt hadert. Etwas weiter vorn hatte ich nämlich schon befürchtet, er wird der strahlende Held mit weißer Weste, der am Ende die Welt und die Fabeltiere rettet. Wird er nicht. Zum Glück.
Die Geschichte ist spannend, farbenfroh und teilweise sehr schön, was die zwischenmenschlichen Szenen angeht. Erst bei der Episode mit Lena ist mir aufgefallen, dass Nicholas Christopher zuvor sehr bewusst andere Worte für Xenos Beziehungen gewählt hat. Wie schon erwähnt, ein großes Lob für die Sprache.
Insgesamt ein Buch, das bestimmt nicht die riesige bestseller-Leserschaft anlockt, aber eine Empfehlung auf jeden Fall wert ist für diejenigen, die einmal etwas Anderes suchen und in Richtung Abenteuer lesen möchten.

°.: Audiobook - Nackt duschen streng verboten :.°


Leuthner, Dr. R.: Nackt duschen streng verboten, Audiobook, Der Hörverlag, 9.95€

Inhalt: Streng genommen ist es eine reine Aufzählung von seltsamen bis abstrusen Gesetzen, die es in den unterschiedlichsten Ländern tatsächlich gibt. Angefangen mit den USA, in denen es in einem Bundesstaat z.B. Männern verboten ist, während der Fischfangsaison zu stricken.

Meine Meinung:
Sprecher: Mir wurde erst nach den ersten schätzungsweise zehn Minuten klar, dass die beiden Sprecher Hella von Sinnen und Dirk Bach scheinbar mit dem Buch vor die Mikrofone gesetzt wurden und einfach drauf los lesen sollten. Das gibt dem Ganzen ein bisschen mehr Witz, da spontane Reaktionen zu den vorgelesenen Gesetzen nicht heraus geschnitten wurden. Die beiden Sprecher wirken tatsächlich ehrlich amüsiert.

Allgemein: Von manchen dieser Gesetze hatte ich schon gehört, genauso wie vom verdrehten Behördendeutsch, das stellenweise auch zur Sprache kommt. Aber um einem Audiobook zuzuhören, das sich allein damit beschäftigt... Irgendwann ist mein Hirn abgeschweift und ich habe nur gefiltert mitbekommen, um was es ging. Daher würde ich es nicht wirklich empfehlen, außer man kennt jemanden, der sich über solche Dinge schief lachen kann. Und selbst dann halte ich das Buch für das bessere Geschenk, als das Hörbuch.
Leider einfach nicht meine Art von Humor. Aber das muss es ja auch nicht sein. ^^

Dienstag, 15. März 2011

°.: Teaser Tuesday 2 :.°

Another Teaser Tuesday!



I really like this. Especially this week. :)


Today: "The Bestiary" by N. Christopher


Only 100 more pages to go! I love the book, it's great and kind of weird. Awesome! :)


Teaser:
"The first imaginary animal I ever saw leapt out at me from my father's back. He was shirtless, shaving in a cloud of steam with the bathroom door open, when I came up behind him."


And the rules again:
1. Grab your current read
2. Open to a random page
3. Share 2 teaser sentences from that page, but careful not to include any spoilers! We don't want to ruin it for people who haven't read yet!
4. Make sure you list the title and author so others can add it to their "to-be-read" lists!

*.: Reisen - Fragen und Antworten :.*

Auf dem ultimativen Stöckchen-Blog gefunden. Jetzt würde mich noch interessieren, warum es eigentlich "Stöckchen" heißt. Wahrscheinlich hat es etwas damit zu tun, dass es ursprünglich wie ein Kettenbrief gedacht war. Nehme ich an.

Aber jetzt zum gefundenen Frage-Antwort-Spiel mit dem Thema Städte/Reisen:

1. In welchen Städten bist du schon gewesen?
Antwort: In sehr vielen. :) Schreibt hier wirklich irgendjemand jede Stadt hin, in der er/sie mal war? Da würde ich nicht fertig werden und der Platz würde nicht reichen. Außerdem würden sich die geehrten Leser zu Tode langweilen. Daher... lass' ich die Frage aus.

2. Welche Stadt (nicht deine Heimatstadt) gefällt dir am besten?
Antwort: Wellington. Schlicht und ergreifend. Die Stadt ist wunderschön gelegen. Meer, Urwald, Hügel... Außerdem gefallen mir die Häuser, der allgemeine Aufbau der Stadt, was kulturell geboten wird und natürlich die Bewohner. ^^

3. Welche Stadt hat dir gar nicht gefallen?
Antwort: Da hatte es die Entscheidung schwer zwischen Amsterdam und Frankfurt am Main. Ich fand beide Städte schrecklich. Aus unterschiedlichen Gründen. Aber da es ja nicht heißt welche Stadt hat mir am wenigsten gefallen, bleiben eben beide Städte hier stehen. (Wie gruselig, dass ich im Sommer wieder nach Frankfurt muss.)

4. Welches ist dein Reisemittel, um die Städte zu erreichen?
Antwort: Bahn, Bus, Flugzeug, Auto. Eigentlich egal. Wenn es sehr nah ist, geh' ich auch zu Fuß.

5. Welche Stadt willst du unbedingt noch sehen?
Antwort: Washington D.C., Peking, Luxor, Florenz, Venedig, und noch mehr.

Kurz. Und... jetzt hab ich Fernweh. -.-

Montag, 7. März 2011

*:. Drüber gestolpert .:*

Wie schön, wenn man ab und zu mal vollkommen unverhofft über etwas stolpert. Mir ist das gerade vor einer halben Stunde passiert, als ich einen alten Kunstkatalog im Schrank gefunden und ihn ein bisschen durchgeblättert habe.
Dabei bin ich auf alte Bekannte, auf Seltsames und schließlich auf meinen Liebling Jack Vettriano gestoßen. Von ihm hätte ich so gern ein Bild über meinem noch nicht vorhandenen Sofa. Am besten das mit den Tänzern am Strand. Wobei das schon ziemlich kühl ist und zum Raum passen muss. Trotzdem ein wunderschönes Bild.
Letztens war ich sogar knapp davor, mir ein Hardcover-Buch, von dem ich nicht einmal wusste, worum es ansatzweise geht, zu kaufen, weil das Bild vorn auf dem Cover war. Aber so stark hat der Wahnsinn selbst bei mir noch nicht um sich gegriffen.
Zurück zum ursprünglichen Punkt. Zwei Seiten vor Mr. Vettrianos wunderbaren Werken ist mir jemand aufgefallen, der einen ähnlichen, wenn auch etwas detaillierteren Stil hat. Und ich hab mich natürlich sofort in eines der Bilder verliebt. Der Künstler heißt Brent Lynch. Wahrscheinlich muss man den eigentlich kennen und ich bin mal wieder die totale Banausin, aber das ist egal. Jedenfalls scheint er öfter Pärchen (oder einfach nur Mann und Frau) auf getrennte Leinwände, aber eigentlich ein Bild zu malen. Und die Dame, die auch unbedingt mal eine meiner Wände zieren muss, ist die weibliche Seite des "Jazz Duett" (Seite Vocal).

Hier ist sie:

Allein von der Perspektive bin ich hin und weg, aber mir gefallen auch die Farbwahl und ihre Haltung sehr. Das Glas und der Kronleuchter, der sich perfekt im Klavier spiegelt, sind da nur das i-Tüpfelchen. An dem Bild ist nix zu viel und eben auch nicht zu wenig dran und es erinnert mich irgendwie ein bisschen an schaurige Romantik. 
Eigentlich extrem schade, dass der Klavierspieler (die linke Hälfte des Bildes) so käsig und wächsern wirkt. Er ist zwar in gleicher Qualität ausgearbeitet, geht aber neben der Frau in Rot eben absolut unter. Der arme Kerl. ;)