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Donnerstag, 30. Dezember 2010

°.: Leben - Spieleabende :.°

Winter ist aus verschiedensten Gründen meine Lieblingsjahreszeit: Schnee, Kälte, gemütliches Teetrinken auf der Couch und Spieleabende.
Letzteres hatte ich schon seit Jahren nicht mehr und war mir irgendwie schon fast unschlüssig, ob ich noch die Geduld dazu habe. Aber gefreut habe ich mich trotzdem, als ich vollkommen unverhofft zu einem Spieleabend eingeladen wurde.
Gespielt wurde Verschiedenes und da ich mich so zu sagen in eine "Expertenrunde" eingeschlichen habe, muss ich jetzt mal etwas von unseren Erkenntnissen an die Öffentlichkeit weitergeben.

**°:. Risiko - Neueste Version .:°**
Ich mochte mich ja gar nicht genau erinnern, wie lange es her war, dass ich Risiko gespielt hatte. Auf jeden Fall schon mehr als zehn Jahre. Ich kannte das Spiel noch mit den kleinen Männchen, Pferden und Kanonen und den Missionskarten, bei denen ich meistens das doofe "Weltherrschaft" gezogen hatte.
Heute ist Risiko anders. Und ich muss sagen: Nicht besser.
Die Spielfiguren sind durch kleine Kunststoffpfeile ersetzt worden, die zwei meiner Mitspieler nur mit Hilfe von Pinzetten auf dem Spielplan bewegen konnten. Außerdem sind diese "Spielfiguren" so markiert, dass man kaum erkennt, ob es sich um einzelne oder Dreiertruppen handelt. Nicht sonderlich gut gelöst.
Genauso, wie die Spielanleitung, in der ein paar Punkte entweder nur dürftig und in unverständlichen Verweisen oder gar nicht erklärt werden.
Dass es auch keine Missionskarten mehr gibt, ist da dann fast schon Nebensache.
Trotzdem schade.
Mein Tipp: Die alte Version kaufen und sich über das richtige Risiko-Feeling freuen!
Auf zur Weltherrschaft! :)

Montag, 20. Dezember 2010

°.: Leben - Pause :.°

So, es hat mich doch erwischt.
Dabei ging es so gut voran und ich hatte mich schon auf lockeren Umgang mit dem Vorweihnachtsstress eingestellt, aber nein... heute hab ich so richtig eine auf den Deckel bekommen. Mir steht's bis unter die Ohren und ich weiß gar nicht, wie ich meine Müdigkeit definieren könnte.

Daher ist das Projekt 'Ein Tag - ein Buch' leider bis auf das kommende Jahr verschoben. Aber dann... mit neuem Tatendrang! ^^

*gähn*

Freitag, 17. Dezember 2010

ZWEI und DREI


Na toll, da fange ich sowas an und schon geht mein Internet kaputt. -.-

Aber dann eben gleich zwei Punkte auf einmal:
Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst.
Kurz und gut "Rubinrot". :)

Dein Lieblingsbuch
Oooh... Ich weiß nicht. Erste Eingebung: "Rumo"

Mittwoch, 15. Dezember 2010

31 Tage - 31 Bücher

Ich habe die Aktion schon bei so vielen Blogger-Bücherliebhabern gesehen und wollte schon lange auch mitmachen. Endlich habe ich auch die komplette Liste gefunden und jetzt... LOS! :D

Unter den jeweiligen Stichworten ist der post zum Tag verlinkt. ^^



Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst
Tag 3 – Dein Lieblingsbuch
Tag 4 – Dein Hassbuch
Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest
Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)
Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert
Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert
Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast
Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/deiner Lieblingsautorin
Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst
Tag 12 – Ein Buch, das du von jemandem empfohlen bekommen hast
Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst
Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit
Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal von links
Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal von rechts
Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen
Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt
Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest
Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 21 – Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 22 – Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat
Tag 23 – Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat
Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast
Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt
Tag 26 – Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest
Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist
Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!
Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???
Tag 30 – Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 31 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst
x
Carrie

Dienstag, 14. Dezember 2010

°.: Lesen - Es war einmal eine Frau, die ihren Mann... (L. Petruschewskaja) :.°


Ljudmila Petruschewskaja: Es war einmal eine Frau, die ihren Mann nicht sonderlich liebte - Russische Schauergeschichten, TB, 190 S., Berlin Verlag, 8.95€

Wie hätte ich bei dem Werbespruch: "Für alle, die von Vampiren und Werwölfen fürs Erste genug haben." auch widerstehen können. Nach Priestleys Schauergeschichten für die jungen Leser, habe ich mir das dünne Bändchen aus dem Berlin Verlag gekauft und war sofort wieder süchtig!
Allein die Art des Erzählens, die ich auch bei anderen russischen Schriftstellern wegen ihrer Geradlinigkeit und der wenigen Schnörkel so mag, haben mich bei der ersten Geschichte sofort in Bann geschlagen. 
Petruschewskajas Geschichten können sich mit Recht gruselig und schaurig nennen und lassen einem immer wieder die Haare auf im Nacken zu Berge stehen. Aber sie haben auch sehr viel Flair, Stimmung und lassen einen nicht so schnell los, selbst wenn man die leider nur 190 Seiten gelesen hat.

Nichts für schwache Nerven, aber wirklich einmal etwas Anderes im übernatürlichen Bereich.
Lesenswert!

Sonntag, 12. Dezember 2010

°.: Lesen - Der Schrecksenmeister (Walter Moers) :.°


Walter Moers: Der Schrecksenmeister - ein kulinarisches Märchen aus Zamonien, HC, 384 S., Piper Verlag, 22.90€

Echo, das kleine Krätzchen, hat seine Besitzerin an den Tod verloren und weiß sich nicht mehr zu helfen. Der Hunger nagt an ihm und spielt ihn - zu dem Zeitpunkt, an dem Echo bereits im Delirium liegt - dem fürchterlichen Schrecksenmeister von Seldwaya in die Hände. Dem Schrecksenmeister Eißpin ist sofort klar, dass er mit dem kleinen Echo einen für die Alchemie bedeuteten Treffer gelandet hat. Deshalb schließt er mit ihm einen Pakt. Einen Monat lang - bis der volle Schrecksenmond wieder am Himmel steht - soll Echo es in Eißpins Haus gut haben. Er wird fürstlich bekocht, darf sich frei bewegen und wird in die Geheimnisse des alchemistischen Wissens eingeweiht. Alles Dinge, die Echo gerne annimmt. Vor allem das mit dem Essen. Allerdings hat der Schrecksenmeister an seine Taten eine harte Bedingung geknüpft. Ist der Monat vorbei, Echo bis zum Platzen gemästet... darf Eißpin ihn töten und das Fett der Kratze für seine Experimente auskochen.

Man kommt nach 10 Stunden Arbeit nach Hause und denkt sich "Ach, ich könnte ja noch ein oder zwei Seiten lesen"... Ein Tip: Bei Walter Moers' "Schrecksenmeister" ist das keine gute Idee. Denn es wird garantiert nicht bei einer, nicht bei zwei und auch nicht bei zwanzig Seiten bleiben!
Wie schon bei den vorangehenden Zamonien-Romanen ist auch hier wieder absolutes Lesevergnügen garantiert. Von der humoristischen Verarbeitung alter Literatur-Meister angefangen, über die gruseligen Phantasiegestalten, bis hin zu den absolut passenden Illustrationen hat der Schrecksenmeister wieder alles, was die Fans an Moers' Romanen lieben.
Rundum ein klasse Buch, aber leider bis jetzt das Letzte der Reihe um die wunderbar erschreckende Welt Zamonien.

Klick auf Echo

Sonntag, 5. Dezember 2010

°.: Lesen - Leserpreis Abstimmung :.°


Vom Leserpreis hatte ich zwar schon gehört, aber erst dieses Jahr habe ich mich näher damit befasst und auch meine eigenen Vorschläge eingereicht. Drei davon stehen jetzt auch auf der Voting-Liste, was wohl bedeutet, dass ich doch keinen abgefahrenen, außerhalb-der-Norm-Geschmack habe. :) Beruhigend, wenn man meinen Beruf bedenkt. :D

Bis zum 10.12. darf in den zehn Kategorien noch abgestimmt werden. Ich finde schon die Auswahl spannend und werde mich sicher gleich darüber informieren, wer gewonnen hat.

Meine Favoriten sind:
Allgemein: "Die Enden der Welt" - Roger Willemsen
Krimi: "Leopard" - Jo Nesbo
Romantik: "Tage wie diese" - John Green, u.a.
Fantasy: "Skulduggery Pleasant 4" - Derek Landy
Histor. Roman: "Ein Herz auf Flügeln zart" - Helen Abele
Jugend: Ich konnte mich wirklich kaum entscheiden, weil ich so viele von den gelisteten Büchern gut fand, aber ich hab dann Folgendes genommen. "Panem - Gefährliche Liebe" - Suzanne Collins
Sachbuch: Habe ich nicht gewählt, weil mein Favorit nicht dabei war und ich sonst keins von den Büchern gelesen habe.
Hörbuch: "Beastly" - Alex Flinn
Titel: Auch eine verdammt schwierige Kategorie. "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" - Lauren Oliver
Cover: "Saphirblau" - Kerstin Gier

Viel Spaß beim Voten!

Mittwoch, 1. Dezember 2010

°.: Drawing - Sherlock Kakaos :.°


Irgendwann wäre es schön, wenn ich mich mit mir selbst auf einen Stil einigen könnte. Aber irgendwie gefällt mir so viel so gut, dass ich immer etwas Neues ausprobieren muss. Eigentlich schade, weil meine Bilder dann kein Markenzeichen haben, so wie bei vielen Anderen. Das scheint mir nicht zu entsprechen.
Trotzdem gefallen mir meine Beiträge zur Sherlock Holmes Mini-STA eigentlich ganz gut. Vor allem Mary (rechts) hat Spaß gemacht. Leider ist der Scan nicht toll und die Farben zu hell geworden. In der Mitte sieht man mal einen, meiner Meinung nach gelungenen, Chibi-Versuch und ganz links einen etwas pummeligen Sherlock Holmes.
Warum die Mary-Karte größer ist als die Anderen, obwohl ich sie auf die gleiche Größe skaliert habe, weiß ich nicht. *Schulterzuck*

Als nächstes muss ich endlich die Kakaos zum Thema Gummibärenbande fertig machen. Ah, Termine! :D

Douglas Adams - Die Letzten ihrer Art


Douglas Adams - Die Letzten ihrer Art: Eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde, Heyne Verlag, TB, 272 S., 8,95€

"Eine Art nach der anderen verabschiedet sich. (...) Es gibt nur noch knapp zwanzig weiße Nashörner, und um die ist ein erbitterter Kampf mit den Wilderern ausgebrochen. Die leben in Zaire. Oder nimm die Berggorillas - obwohl sie zu den engsten lebenden Verwandten des Menschen gehören, haben wir sie in diesen Jahrhunderten fast vollständig ausgerottet. Aber das passiert überall auf der ganzen Welt. Hast du schon mal was vom Kakapo gehört?"
"Vom was?"
"Vom Kakapo. Das ist der größte, dickste, und flugunfähigste Papagei der Welt. Lebt in Neuseeland. Ist der seltsamste Vogel, den ich kenne, und wird wahrscheinlich genauso berühmt, wie der Dodo, falls er ausstirbt."
"Wie viele gibt's denn noch von denen?"
"Vierzig, Tendenz fallend. Kennst du den Yangtse-Delfin?"
"Nein."
"Die Drachenechse von Komodo? Den Rodrigues-Flederhund?"

1988 machen sich Douglas Adams (Autor der Si-Fi-Romanreihe 'Per Anhalter durch die Galaxis) und Mark Carwardine (Zoologe für den WWF) auf die Suche nach den damals aussterbenden Tieren unserer Erde. Sie besuchen die Komodoechsen, die zu ihrer eigenen Arterhaltung für Touristen in einer Monstershow präsentiert werden. Die beiden wandern durch dichte Regenwälder, um einem Berggorilla Auge in Auge gegenüber zu stehen. Das riesige Männchen flößt Adams in erster Linie einen vernünftigen Fluchtreflex und echten Respekt ein. Gegen die Wilderer, die den Gorilla hauptsächlich für Sammler einzelner Körperteile der Tiere abschießen, nützt dieses Auftreten allerdings nicht.
Adams und Carwardine reisen bis nach Neuseeland, um sich den gefährdeten Kakapo anzusehen, der allein durch sein Paarungsverhalten genug Probleme hat und zusätzlich von den eingeführten Katzen auf der Insel bedroht wird, vor dem Aussterben steht. Genauso, wie der Yangtse-Delfin, der vom Dreck und Lärm der größten chinesischen Wasserstraße vollkommen orientierungslos gemacht, immer wieder Schiffsschrauben zum Opfer fällt.
All die Tiere, die bereits damals zu den aussterbenden Arten gehörten, beschreibt Douglas Adams mit den Augen eines Menschen, der nicht mehr Vorwissen hat, als jeder Andere. Allein seine Neugier und die Besorgnis, die im Verlaufe seiner Reise und seines Berichts darüber immer deutlicher hervor tritt, machen das Buch schon zu etwas Besonderem. Und vor allem verdeutlicht er mit seinem Text, der zwar auch eine große Portion an Ironie - man könnte es in Anbetracht der Tatsachen als Galgenhumor bezeichnen - wie schlimm es um den Tierbestand und vor allem um das Interesse der Menschen geht, diese zu schützen. 
Zwar treffen Adams und Carwardine bei ihren Expeditionen immer auf Organisationen und einzelne Menschen, die sich dem Schutz der Arten verschrieben haben, aber es wird allein durch deren zitierte Aussagen deutlich, dass sie auf sehr verlorenem Posten stehen.
Oder vielmehr standen.

Mich persönlich hat das Buch sehr beeindruckt. Es ist flüssig und leicht zu lesen, lässt einen sogar ab und an lachen und trotzdem trifft es sehr genau den Punkt und lässt mich vor allem mit dem Absatz zurück, den der Co-Autor Mark Carwardine ans Ende des Buches setzt.

"Es gibt noch einen letzten Grund, sich zu kümmern, und ich glaube, daß er allein ausreicht. Jenen Grund, der zweifellos die vielen Menschen antreibt, die ihr ganzes Leben damit zubringen, sich den Interessen von Nashörnern, Sittichen, Kakapos und Delphinen zu widmen. Es ist ein sehr einfacher Grund: Die Welt wäre ärmer, dunkler und einsamer ohne sie."

Die Tierbestände heute:
Komodowaran - geschätzte 5000 Tiere
Nördliches Breitmaulnashorn - gilt als kaum noch zu retten, nur noch mehrere dutzend Tiere
Kakapo - gilt in Freiheit als ausgestorben
Berggorillas - 600/700 Tiere, Tendenz fallend
Yangtse Delfin - Zahl unbekannt
Rodriguez Flughund - ausgestorben

Dienstag, 30. November 2010

Strout - Mit Blick aufs Meer


Elizabeth Strout - Mit Blick aufs Meer, Roman, Luchterhand, HC, 352 S., 19.95€

Der Originaltitel lautet "Olive Kitteridge: A Novel in Stories". Das trifft es meiner Meinung nach ausgezeichnet. Denn der Roman besteht auf den ersten Blick aus lauter einzelnen kleinen Geschichten. Wie Spots, die angeschaltet werden und eine kurze Szene aus dem Leben eines der Dorfbewohner beleuchten. Elizabeth Strout stellt ihre Figuren wie auf eine Bühne und inszeniert die Geschichte wie ein Theaterstück, bei dem der Leser gleichzeitig Zuschauer sein darf.
In der ersten Geschichte taucht Olive, die im Roman die Hauptrolle spielt, nur als Ehefrau des Apothekers auf. Dieser bekommt eine neue Assistentin - jung, süß, in den Augen des Chefs vollkommen hilflos und beschützenswert. Vor allem, als ihr frisch gebackener Ehemann bei einem Jagdunfall ums Leben kommt und die junge Apothekengehilfin in ein tiefes, emotionales Loch fällt.
Diese Episode endet damit, dass die junge Frau erneut heiratet, dem Apotheker und gutem Freund ein paar Postkarten schreibt und beide ihr Leben weiterleben, ohne sich in einer Weise näher gekommen zu sein, die der Leser vermutet hätte.
So erscheint es in vielen der kleinen Geschichten, in denen Olive Kitteridge teilweise wie eine Nebenfigur nur durchs Bild läuft. Erst mit der Zeit entwickelt sich ein Bild von ihrer Person mit Aussehen und Charakter.
Mir war Olive zu Beginn des Romans relativ unsympathisch. Die Matriarchin der Familie, eine neugierige, dicke Alte, die ihre Nase in die Angelegenheit aller Leute steckt. Gerade dann, wenn es sie ganz offensichtlich nichts angeht. Doch Elizabeth Strout schreibt kleine Nuancen in ihre Geschichte, winzige Hinweise, die man fast überlesen könnte und die Olive in wesentlich besserem Licht erscheinen lassen. Olive Kitteridge kann hilfsbereit sein, fast großherzig und mutig. Aber eben immer auf eine Art und Weise, die sie selbst ein wenig plump erscheinen lässt. Manchmal erregt sie fast Mitleid.
Und doch gönnt man ihr das Ende ihrer eigenen Geschichte. Ein gutes Ende. Sogar nahe am Happy End, aber doch nicht in dem Maße, dass es den vorherigen Aufbau des Romans zerstören würde.

Eine runde Geschichte, die manchmal tragisch, dann wieder komisch und teilweise sogar fast philosophisch anmutet. Nichts, das man schnell nebenher lesen kann, aber in jedem Fall ein gutes Buch.

Montag, 29. November 2010

Marotte Figurentheater - Swing and Puppets

Zugegeben, mein Einstieg war ein bisschen hart.
Nach Jahren, die ich mich in keinster Weise mit Figurentheater beschäftigt hatte und mein Vorwissen auf der Augsburger Puppenkiste beruhte, habe ich mich gleich einmal an die Interpretation von "Schlafes Bruder" gewagt. Noch dazu nach einer stressigen Arbeitswoche an einem Freitag Abend. Raus aus dem Laden, rein in die Straßenbahn und dann zum gemütlichen Marotte Figurentheater. Der Raum hatte es mir gleich angetan, mit seinen gemütlichen, roten Klappsesseln, der Wanddeko und dem Flair eines etwas zu groß geratenen Wohnzimmers. Es war warm, es war dunkel ... und der Stoff leider zu schwierig, um in meinem Zustand zu folgen. Irgendwann wurde es so schlimm, dass ich mit Scham gestehen muss, eingeschlafen zu sein. Aber naja, das lag nicht unbedingt an dem Puppenspieler, der beeindruckende 1 1/2 Stunden Text auswendig gelernt (und teilweise herunter geleiert oder gehaspelt) hatte, sondern an meinem Zustand. Die Puppen waren toll, großartig auf das Stück abgestimmt. Leider hat das den düsteren Eindruck so verstärkt, dass ich mich mit dem Text nicht anfreunden konnte.
Wie gesagt, ein harter Start.
Deshalb hatte ich mir für meinen zweiten Besuch beim Puppentheater zwei Alternativen heraus gesucht. Allerdings passt die Umsetzung des Bilderbuchs "Mama Muh" dann nicht ganz in meinen Zeitplan und ich landete bei "Swing and Puppets". Wobei 'Swing' von zwei Herren (einer am E-Klavier, der andere an Klarinette, Saxophon und Rhythmusei) und 'Puppets' von einem Mitglied des Marotte-Theaters vertreten wurde. Etwas irritierend für den Nicht-Kenner (wie ich einer bin), war es am Anfang, dass die beiden Parteien sich nicht wirklich abgesprochen zu haben schienen. Es wurde während des Auftritts diskutiert, was als Nächstes zu tun sei. Wie gesagt, etwas seltsam, aber bald nicht mehr so wichtig. Mit Swing wurde angefangen, mit Puppets fortgefahren. Und am Ende konnte man sogar beides in Kombination bewundern.
Ich habe etwas über Klappmaul-Puppen gelernt, mit gemütlich bei Swing-Klängen zurück gelehnt und den Mars-Riegel bedauert, der einer Reanimation bedurfte, nachdem man ihn halb angegessen hatte. Mit Witz und Charme. Wobei ich zugeben muss, dass der Puppenspieler die beiden Musiker gegen Ende an die Wand gespielt hat. Gute Unterhaltung, die mich auf jeden Fall wieder (und diesmal mit besserer Erwartungshaltung) zur Marotte ziehen wird.


Samstag, 27. November 2010

°.: Drawing - Mondgöttin auf Holz :.°


Das kommt dabei raus, wenn ich mal neues Material ausprobiere. Ich hatte beim Schreibwarenhändler eine so schöne Zeichnung mit Buntstiften auf einer Holzplatte gesehen... Naja, mein Versuch ist nicht so brilliant geworden, aber die Lippen gefallen mir. ^^

Nyx - Buntstifte auf Holz

*.: Roger Willemsen - Die Enden der Welt :.*

Inhalt:


Auf fünf Erdteilen war Roger Willemsen unterwegs, um seine ganz persönlichen Enden der Welt zu finden. Manchmal waren es die großen geographischen: das Kap von Südafrika, Patagonien, der Himalaja, die Südseeinseln von Tonga, der Nordpol. Manchmal waren es aber auch ganz einzigartige, individuelle Endpunkte: eine Bahnstation in Birma, ein Bett in Minsk, ein Fresko des Jüngsten Gerichts in Orvieto, eine Behörde im kriegszerrütteten Kongo. Immer aber geht es in diesen grandiosen literarischen Reisebildern auch um ein Enden in anderem Sinn: um ein Ende der Liebe und des Begehrens, der Illusionen, der Ordnung und Verständigung. Um das Ende des Lebens – und um den Neubeginn.

Die Eifel – Gibraltar – Der Himalaja – Südafrika (»God's Window«) – Island – Patagonien – Timbuktu – Kamtschatka – Birma – Borneo – Italien (Fuciner See) – Bombay – Senegal – Hongkong – Afghanistan – Tonga – Indonesien – Orvieto – Kinshasa – Minsk – Thailand – Madeira – Nordpol



Lesung im Tollhaus:
Jetzt schon eine ganze Weile her, aber immer noch sehr beeindruckend. 
Ich muss zugeben, dass ich vorher noch nie etwas von Herrn Willemsen gehört hatte. Schlimm, aber weniger niederschmetternd, da ich ihn im Tollhaus dann bei einer Lesung erleben konnte. 
"Die Enden der Welt" lassen sich für mich persönlich sehr schlecht zuordnen. Es ist kein Roman, weil Herr Willemsen ja von seinen eigenen Reisen erzählt. Trotzdem ist es auch kein Reisebericht in dem Sinne, weil es sich nicht nur um eine Reise handelt und ich auch nicht sagen könnte, dass es dazu auffordert, sich auf die Spuren des Reisenden zu begeben.
Natürlich inspiriert das Buch mit seinen tollen menschlichen Begegnungen, mit den Landschaften, die beschrieben werden und den beeindruckenden Sprachbildern dazu, sich selbst auf den Weg zu machen. Aber wohin ist einem selbst überlassen.


Ich persönlich hätte nach der Lesung gern meinen Rucksack gepackt und wäre einfach los gereist. Und schon dafür mag ich das Buch. Und liebe das Audiobook, das vom Autor selbst gelesen wurde! Ein absoluter Hörtip!



Dienstag, 19. Oktober 2010

°.: Leben - Buch und Kunst :.°


Harry Potter als Schattenspiel im Buch - leider konnte ich keinen Link zum Künstler finden.

Montag, 18. Oktober 2010

°*.: Leben - Lesen - FBM :.*°

In Stichworten:

- Argentinien: Nicht unbedingt meins, wenn es um die Literatur geht. Alles Weitere kann ich nicht recht beurteilen, weil ich noch nie dort war und mich ehrlich gesagt mit dem Land nicht wirklich auseinander gesetzt habe. Die Steaks sollen lecker sein. 

- Cosplay: Auch das war in dieser Größenordnung etwas Neues für mich. Allerdings sehr mitreißend, muss ich sagen. Sogar so sehr, dass ich mir Gedanken über ein eigenes Cos gemacht habe. Würde Sailor Merkur zu mir passen? Ich fand ihre Haare schon immer toll! Allerdings sind die Röckchen der Schuluniform, wie auch des Sailor Dress schon ziemlich kurz. Fällt also leider aus. Inzwischen bin ich bei einer Dame aus dem neuen Manga "Fairy Tail" gelandet. Aber ich weiß noch nicht viel von ihr, außer dass sie Bedienung ist und zaubern kann. Kein schlechter Anfang. Wir werden sehen.

- Bücher: So viele! Und man konnte kein einziges Kaufen. Tragisch... ja, tragisch.

- Autoren: 
a) gesehen: Krystyna Kuhn (las aus ihrem neuen Buch - Teil zwei der Reihe "Das Tal"), Kai Meyer (nur kurz an mir vorbei gegangen), Jonathan Stroud (stellte den neuen Teil von "Bartimäus" vor - lovely british accent!)
b) vollgequatscht: Roger Willemsen (zu dem kommt noch ein extra Eintrag, daher hier nur so viel: sympathisch)

- Bücher: sehr beeindruckend, dass in der Halle mit den Kinder- und Jugendbüchern am meisten los war. Oder kam es nur mir so vor?

- Essen: Viel zu teuer. 1,50 Euro für eine Kugel Eis?!?! War trotzdem lecker! ^___^

- Petersen Buchimport: Auch wenn sie's nie lesen wird; vielen Dank an Frau Neumann für das leckere Mittagessen! Die Lachsbällchen waren super! ;)

- Bücher: Ob den Verlagen zumindest auf der Messe auffällt, wie oft es die gleichen Cover gibt, dieses Jahr? Wäre ich bei der Agentur, die dafür verantwortlich ist, hätte ich mich auf der FBM bestimmt nicht sehen lassen!

- Deutsche Bahn: enttäuscht mich nie darin, mich zu enttäuschen. Der Typ hatte ein Rad ab und noch nie was von Benehmen gegenüber Fahrgästen gehört!

- Bücher: Ich habe viel zu wenig, will so viel mehr und garantiert keine in elektronischer Form. Was wäre ein Buch ohne den ersten Eindruck eines Covers, eines guten Druckes und hübschen Bildern auf ausgewähltem Papier? Nicht das Selbe!


°.: Leben - Der Schneeleopard :.°

Lange, lange habe ich gehadert, hin und her überlegt und dabei wusste ich doch von Anfang an, dass ich ihn haben muss! Wen? Ihn hier!


Am Sonntag habe ich mich endlich hingesetzt, mir ein Herz gefasst und mit zitternden Fingern den neuen Schneeleoparden bestellt! Die zitternden Finger kamen nicht etwa daher, dass er mir Angst machen würde, sondern vielmehr, weil ich immer noch nicht glauben kann, wie viel von meinem Konto abgezogen wird, damit er MEIN ist!
Naja, was tut man nicht alles, um so ein kuscheliges Betriebssystem zu haben? Außerdem kommt er bestimmt wieder im Shiny Karton. Und hoffentlich mit Poster! Ich find das Werbefoto einfach nur großartig!
Ein Hoch auf das Äpfelchen! Und jetzt - warten. In zwei Wochen kommt er durch den meterhohen Schnee im Badischen Tiefland gestiefelt. Mein Schneeleopard!

Mittwoch, 22. September 2010

°.: Drawing - Halloweenkakaos :.°


Halloween für Pumpkin-Cat's Mini-STA
(Found a new style for the eyes. They look kind of stoned, but I like them. ^^)

Montag, 20. September 2010

*.: Lesen - Krimispaß in den Sümpfen :.*

Carl Hiaasen - Panther
(ab 11/12 Jahre)

Mrs. Stark ist gefürchtet. Die Biolehrerin lässt sich von keinem Schüler auf der Nase herum tanzen. Auch nicht von Smoke, der es wagt, ihren geliebten Bleistift einfach in der Mitte durchzubeißen und ihn vor der gesamten Klasse wortlos zu verspeisen.
Am nächsten Tag erscheint Smoke nicht zum gemeinsamen Ausflug in die Sümpfe. Und auch Mrs. Stark verschwindet spurlos, nachdem sie sich in eine vom Buschfeuer bedrohte Region der Sümpfe gewagt hat, um den Inhallator einer Schülerin zu suchen.
Niemand hört mehr von Mrs. Stark - lediglich ein Brief mit einer Entschuldigung auf unbestimmte Zeit erreicht die Schule und die Polizei wird eingeschaltet.
Der Schüler Nick und seine beste Freundin machen sich auf die Suche. Nach ihrer Lehrerin, deren möglichem Entführer und einem Schatten, der entweder ein Panther oder etwas Gefährlicheres sein könnte.
Dass sie dabei in größere Schwierigkeiten hinein tappen, als sie sich vorstellen konnten, merken sie erst, als es schon fast zu spät ist.
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Ich fand den "Panther" einfach nur umwerfend! Komisch, spannend, gefühlvoll und mit ernsten Stellen, die zum Nachdenken anregen. Vermutlich ist Hiaasens "Panther" schon vielen bekannt, aber für diejenigen, die ihn nicht kennen, empfehle ich die neu erschienene Taschenbuchausgabe.

Fünf Sterne!

Dienstag, 24. August 2010

°.: Leben - Kindheitserinnerungen :.°


Ich hab mich heute so unglaublich gefreut!
Kunden kamen in die Buchhandlung und haben ein Märchenbuch für ihren dreijährigen Sohn gesucht. (Hier Grüße an Tim, den Kleinen, der viel lieber unseren Ventilator mitgenommen hätte, als das Märchenbuch. ;) Wir haben ein Buch gefunden, das die Klassiker für Kinder aufbereitet hatte und ich war dabei noch eine Alternative heraus zu suchen. Hinter meinem Rücken las der Familienvater den Inhalt des Buches vor und stolperte über folgenden Titel: "Der dicke, fette Pfannkuchen"
Ich bin sofort rumgewirbelt und musste sagen, wie toll ich das Märchen als Kind fand! Meine Oma hatte ein kleines Bilderbuch, in dem nur dieses Märchen war. Das hat sie mir so oft vorgelesen, dass das Buch total auseinander gefallen ist. Hach ja! So schön! 
Knutscher für Oma! ^x^

Sonntag, 22. August 2010

*.: Alex Flinn - Beastly :.*

Kyle Kingsbury ist eine Bestie, die nachts durch New York streift - ein hässliches Monstrum. Doch Kyle war nicht immer so. Er war mal ein Junge, mit dem jeder andere gerne getauscht hätte, ein gutaussehender, reicher und bei vielen Mädchen beliebter Kerl. Doch er war auch arrogant, eingebildet und überheblich. Zur Strafe wurde er dazu verflucht, dieses grässliche Biest zu sein –  jetzt kann nur noch die Liebe diesen Fluch brechen. (Bastei Lübbe Verlag)


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Fast jeder kennt die Geschichte "Die Schöne und das Biest". Hier erlebt man sie einmal aus der Perspektive des Biestes in den USA unserer Zeit. Zu Anfang kann man den verwöhnten, schnöseligen Kyle wirklich nicht leiden. Ich persönlich war mir mit der Hexe Kendra einig, dass er es verdient hatte, in ein Monstrum verwandelt zu werden. Das zog sich bis etwa zur Hälfte des Buches, wo dann langsam die Frage aufkommt, wann denn das Mädchen auftaucht bzw. wie genau sie zu ihm kommen wird. Die Lösung fand ich dann zwar erzwungen, aber okay, weil es sich nunmal um ein Märchen handelt. Daher weiß man natürlich auch, dass es ein "Sie lebte glücklich, bis an ihr Ende" geben wird. Aber das ist wirklich schön erzählt und nicht so stark ausgewalzt, dass es kitschig wäre. Ein absolut schönes Buch.

*.: Wolfgang Korn - Detektive der Vergangenheit :.*

"Archäologen sind die Detektive der Vergangenheit. Sie fahnden nach den Überresten unserer Vorfahren, mit Spürsinn und Geduld, viel Fantasie und manchmal auch mit Hilfe von Kommissar Zufall. Wolfgang Korn gibt uns Einblicke in eine Wissenschaft, deren Geschichten sich wie ein Krimi lesen. Wir besuchen die Grabräuber in Ägypten, begeben uns auf die Spur des schlitzohrigen Troia-Entdeckers Heinrich Schliemann, forschen auf der Nordsee nach der versunkenen Stadt Rungholt und verfolgen die Arbeit der experimentellen Archäologen auf einem Wikingerschiff. Das Buch erklärt, wie die Dinge eigentlich unter die Erde kamen, wie die Menschen in früheren Zeiten mit den Schätzen der Geschichte umgegangen sind, und macht uns mit den Fragestellungen und Methoden der modernen Archäologie vertraut. Eine fesselnde Lektüre für alle, die schon immer der Vergangenheit auf die Schliche kommen wollten." (Berlin Verlag)


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Endlich mal wieder ein Jugendbuch, das mir richtig gut gefallen hat. Wolfgang Korns Schreibstil ist verständlich und trotzdem nicht zu einfach gehalten. Es macht Spaß, über Erdschichtungen, Keramikscherben und Schliemanns schlechten Charakter zu lesen. Außerdem versteht man, was er vermitteln möchte. Weg von Indiana Jones - hin zu Pinseln, Handschuhen und viel Geduld.
Irgendwann war es mir dann zu viel Troia (es gibt mehr als eines, da die verschiedenen Städte auf den Überresten der vorher Zerstörten gebaut wurden), aber als es dann an die verschiedenen Metallzeitalter und neue Entdeckungen wie Ötzi ging, war ich wieder dabei. 
Das Buch macht Spaß und Lust auf mehr. Bloomsbury hat in dieser Reihe auch einen Titel über die Evolution. Den werde ich auf jeden Fall auch noch lesen. Freu mich schon drauf!


Fünf Sterne für dieses Jugend-Sachbuch.

°.: Drawing - Göttinnen :.°


Bald wird meine dritte Mini-STA auf Kakao-Karten.de starten. Und hier ist das Thema zu erkennen. ^^ "Göttinnen". Wahrscheinlich wird es wieder Kategorien geben, aber noch habe ich mich nicht entschieden, welche das sein sollen. Zuerst wollte ich auch "dunkle Göttin" nehmen, aber da habe ich nur Vorbilder gefunden, die wirklich grausig und erschreckend waren. Weiß nicht, ob ich sowas würde zeichnen wollen, wenn ich selbst bei der STA mitmachen würde... Mal sehen.
Demeter hat übrigens am meisten Spaß gemacht, auch wenn mir "My Goddess" jetzt am besten gefällt. ^^

Freitag, 13. August 2010

°.: Drawing - Buntstiftkakaos :.°

Kakaokarten mal wieder in Buntstiftcolo.

Von links nach rechts:
a) Lecker (vergeben)
b) Eruka Frog (vergeben)
c) The Trickster (vergeben)
d) Element Kiss (vergeben)
e) In Gedanken (frei)

Donnerstag, 5. August 2010

°.: Drawing - Even :.°


Endlich ein Bild von Even! :D Mehr gibt es dazu fast nicht zu sagen. Ist eine Buntstift-Skizze. Daher sind die Farben nicht so gut rausgekommen. Aber ich denke, man erkennt die blauen Haarspitzen und die grauen Augen. Die Narbe ist ein wenig unter den Ponyfransen versteckt. 

Sonntag, 1. August 2010

°.: Leben - KaMaNi :.°

Ja, man hätte wahrscheinlich erst einmal die Beschreibung auf der Internetseite lesen sollen, bevor man sich am Samstag genau 3,5 Stunden Zeit nimmt, um zu einem Treffen zu gehen, das sich schon Karlsruhe Manga N i g h t nennt.
Leider war das viel zu wenig Zeit, um mit allen netten Menschen dort zu sprechen oder genug Animes zu sehen oder sich genug Zeichentipps für den Mac zu holen.
Ich hatte die tolle Gelegenheit in ein ConHon zu zeichnen (ist ein Drache geworden) und war total stolz!
Beim nächsten Mal bin ich auf jeden Fall wieder dort und werde dann auch mehr Zeit mitbringen.

Freitag, 30. Juli 2010

*.: Jo Nesbo - Headhunter :.*

Zusammenfassung:
Roger Brown ist gefragter Headhunter. Wer von ihm ausgewählt wird, ist der absolut beste für den Job. Was jedoch weder seine Klienten, noch die Jobbewerber ahnen: Das große Geld verdient er mit Kunstdiebstählen. Bei den Gesprächen horcht er die Bewerber aus und stiehlt später deren Kunstwerke, um sie auf dem Schwarzmarkt verkaufen zu lassen.
Grund dafür sind die Schulden, die seine geliebte Frau mit ihrer schlecht laufenden Galerie immer weiter in die Höhe schießen lässt. Das luxuriöse Haus, die zwei Nobelkarossen, die Vernissagen ohne verkaufte Kunstwerke... das alles treibt Brown immer weiter auf den finanziellen Ruin zu.
Bis er eines abends den Geschäftsmann Clas Greve kennenlernt. Der scheint für Brown der Ausweg. Den Greve ist nicht nur die perfekte Besetzung für eine hoch dotierte Stellung als Firmenboss, die Brown vermitteln soll, sondern besitzt auch ein lange als verschlossen gegoltenes Gemälde von Rubens.
Brown schafft es, den Rubens zu stehlen, hat aber den Gegner, den er nun in Greve gefunden hat, um Einiges unterschätzt. Eine Jagd auf Leben und Tod beginnt, bei der so mancher (Un-)beteiligte auf der Strecke bleibt.
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"Headhunter" ist der erste Roman, den ich von Nesbo gelesen habe. Über seine Krimis wusste ich nur, dass sie so spannend wie brutal sein sollen. Daher habe ich mich an seinen neuen Thriller zuerst nur mit Widerwillen heran getraut. Umso überraschter war ich, als das Buch mich sofort gefangen nahm und ich innerhalb von zwei Tagen diese 300 Seiten lesen musste. "Headhunter" ist spannend und überzeugt mich vor allem durch sein absolut überraschendes Ende. Natürlich ist auch die Sympathie, die man zu Brown aufbaut, genauso wichtig, wie der gute und klare Schreibstil, aber vor allem das Strickmuster des Thrillers hat mich überzeugt.
Der Thriller ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht Lust auch die Krimis von Jo Nesbo zu lesen.

Montag, 26. Juli 2010

.:° Drawing - Astonished °:.

Das Bild ist als reine Übung entstanden. Ich werde an einer Aktion teilnehmen, bei der man Männer zeichnen soll. Es wird ausdrücklich gewünscht, Männer als echte Männer (echte Kerle?) darzustellen. Also keine Bi-Shonen, bei denen man nicht sicher ist, ob sie Männlein oder vielleicht doch Weiblein sind. Ich war mir nicht zu 100% sicher, ob ich einen... Kerl zeichnen kann. Aber es war eine gute Ausrede, mal wieder die Pastellkreiden auszupacken und außerdem einen (halb-?)nackten Ginger zu malen. Leider sind die Augen zu groß und weiblich geworden. Ich habe die falschen Stifte für die Outlines verwendet. Werd ich nächstes Mal anders machen. Aber die Schatten find ich ganz gut. Auch wenn sie sogar noch dunkler sein könnten.

Materialien:
  • Tuschestifte (Outlines)
  • Filzstifte (Haare, Flügel)
  • Pastellkreiden
  • weißer Buntstift
  • Radiergummi :D

Samstag, 24. Juli 2010

.:° Drawing - Underwaterworlds °:.

Leider hat der Scan die Farben gefressen. Die leuchten im Original richtig schön. Drei Themenkarten für das Kakao-Treffen in zwei Wochen in Stuttgart! Ich freu mich schon total drauf! ^^

**° Midsomer Murders °**


Im deutschen TV bekannt (oder vielmehr wenig bekannt) als "Inspektor Barnaby" habe ich die Serie wieder ausgegraben und gucke mich gerade durch Season 9, in der Mr. Jones (siehe Bild oben) Mr. Barnaby assistieren darf.
Die beiden ermitteln in einer (für mich) urenglischen Gemeinde namens Midsomer und sind mindestens jede Woche mit der Aufklärung eines mehr oder weniger brutalen Mordes beschäftigt. 
Mir gefällt die Serie deswegen ausnehmend gut, weil sie so unglaublich Englisch wirkt. Midsomer besteht aus lauter kleinen Dörfern, mit niedlichen Cottages, in denen Leute leben, deren größte Sorge oberflächlich darin besteht, ob Digitalphotos für den nächsten Wettbewerb der Gemeinde zugelassen werden. Natürlich ist auch ein wenig Witz dabei, aber hauptsächlich wird die Ermittlung vom Charme der erdachten Personen und vor allem auch Mr. Barnaby himself getragen. 
Göttlich und nur zu empfehlen für melancholische Herbsttage mit heißem Kakao. Und unbedingt im Englischen Original ansehen!

Freitag, 23. Juli 2010

.:* Drawing - BuMa *:.

BuMa - Libellenfee

Nach meinem halben Misserfolg mit dem Nixen-Bild, hab ich mich am gleichen Abend noch an was Kleines gesetzt. Ich wusste gar nicht so richtig, was dabei rauskommen soll. Aber die kleine Fee mit den Libellenflügeln und dem süßen Lächeln gefällt mir ganz gut.

Materialien:
  • Touch Marker
  • Glitzergelstifte
  • Schwarze Fineliner
PS: Die kleine Elfe ist übrigens noch zu ertauschen. Einfach hier per Kommentar melden.

.:° Dublin 12. - 16.7. °:.

Dublin 12. - 16.7.2010
Soso, Irland...
Einmal wieder im Dreamteam - also mit Steph - unterwegs. Es war schon ein einzigartiges Projekt, sich nicht etwa irgendwo in der Mitte in good old Germany zu treffen, sondern von zwei verschiedenen Flughäfen Richtung Dublin zu starten. Konnte nur schief gehen.
Der Flieger aus Frankfurt war sogar 20 Minuten schneller, als eigentlich vermutet. Keine Ahnung, ob er Rückenwind hatte oder der Pilot vielleicht mehr Gas gegeben hat. Ich war auf jeden Fall froh um meine kommunikative Nachbarin, die mich über die Turbulenzen hinweg gelabert hat. Thank you!
Sicher auf dem Flughafen war ich dann mit meinen Flip-Flops, Spaghetti-Shirt und Shorts irgendwie nicht passend angezogen. Wetterbericht Dublin: 16°C und Regen. Da ich nur mit kleinem Koffer reise, konnte ich schnell in der bald zu renovierenden Flughafentoilette verschwinden ("Take a wee look at how the place for the wee will look") und mich umziehen. Dass Stephs Flieger dann über 1,5h Verspätung hatte, war Pech.
Dublin empfing uns mit echtem Bilderbuch Irland-Wetter. Regen und kühle Temperaturen, über die ich mich diebisch gefreut habe!
Und natürlich mussten wir uns auf echte Touri-Weise bewegen. Von Christ Church Cathedrale zum Museum, in dem zur Zeit eine Viking- und Mittelalterausstellung gezeigt wird. Als man dort durch's Pestviertel laufen konnte, hätte ich fast wieder irgendjemanden vor Panik geohrfeigt - Amsterdam ist Schuld! Danach ging's zur Stärkung und zum Shopping in die nahe gelegene Innenstadt. Am nächsten Tag war mehr Shopping und eine BusTour angesagt. Super, nach dem Besuch im National History Museum eine Weile zu sitzen.
Das Museum kann ich übrigens nur jedem empfehlen, der was für angestaubte Tiere übrig hat. Klingt so krass, wie es in Wirklichkeit ist. Hat aber auf jeden Fall seinen eigenen Charme. Vor allem, wenn man sein Latein mit den kleinen Namensschildern an jedem Exponat verbessern will oder - wie ich - ewig vor der Insektensammlung rumstehen möchte.
Die Guiness-Brauerei haben wir (hauptsächlich wegen des Eintrittspreises) ausgelassen, aber dafür hatten wir eine lustige Führung auf dem Gelände des Trinity College. Dort möchte man sehr gerne studieren, auch wenn angeblich Geister selbst am hellichten Nachmittag umgehen.
Das Highlight war natürlich, die liebe Maafin wieder zu treffen, die uns ein unglaublich cooles Pub gezeigt hat. Es war eher französisch und erinnerte mich an eine fantasy-underground-Kneipe... aber, was will man mehr?!
Fazit: Dublin war nett zu uns, überraschte mich nicht unbedingt mit seinen teuren Preisen, weil ich mal in München gewohnt habe und ist auf jeden Fall eine kleine Reise wert! Schirme kann man daheim lassen, weil es zu windig ist, aber ein großer Koffer muss mit! => Ich hab' schon wieder zu viele Bücher gekauft! ^^

.:° Drawing - Mermaid °:.


Ich habe mir ein Vorbild an Carrie genommen, die sich vorgenommen hat, jeden Monat neben den vielen kakao-Karten auch ein detailiertes Bild im größeren Format zu machen.

Hier ist mein erstes Bild. Und auch wenn ich mit dem Wasser im Hintergrund überhaupt nicht zufrieden bin, freue ich mich doch über die Nixe und die vielen Fischlein! ^^

Materialien:
  • Touch Marker
  • Glitzergelstifte
  • schwarze Fineliner
  • Metallgelstifte (silber)


.:° Kakao - To Do °:.

Ich habe auf jeden Fall noch Tauschplätze frei und freue mich über Anfragen! Natürlich auch, wenn ihr eine meiner freien Karten ertauschen möchtet.
.:~ To Do ~:.
1. STA-Karten Treffen Stuttgart - Unterwasserwelten
2. Wunschkakao für MLang - Trickster I
3. Wunschkakao für Bienchen - Cute
4. Wunschkakao für Grotesqua - Eruka
5. Wunschkakao für Sa-Pi

.:° OC °:.

Name: Even Silaby

Alter: 24

Aussehen: Even ist hoch gewachsen, wie alle Frauen ihrer Familie. Ihre hellen, fast weißen Haare, deren Spitzen sich ins Hellblaue verfärben, trägt sie halblang. Ihre Hautfarbe würde normalerweise als bleich bezeichnet werden, aber meistens sind ihre Wangen rosig und schwächen den Eindruck in Kombination mit ihren hellgrauen Augen und dunklen Wimpern ab.
Seit sie den Auserwählten in ihre Ebene/Welt gebracht hat, prangt eine dünne, inzwischen recht gut verheilte Narbe an ihrem linken Augenwinkel, die ihre Sicht manchmal ein wenig einschränkt.

Fähigkeiten: Bereits seit ihrem achten Lebensjahr lebt Even im Turm der Elemente und wird dort auf ihre spätere Aufgabe vorbereitet. Sie ist die Wächterin des Elementes Luft und kann aus diesem Element fast greifbare Dinge formen oder mit ihm Nachrichten übermitteln. Außerdem ist es ihr für sehr kurze Zeiträume möglich, die Luft zu einer Art Segel zu verdichten, mit Hilfe dessen sie wie mit einem Gleitschirm fliegen kann.

Charakter: Sie ist meist ruhig und ausgeglichen, kann aber auch anders, wenn die Situation es erfordert.
Even hat kein Problem damit allein zu sein, aber die Gesellschaft Anderer liegt ihr wesentlich mehr. Außerdem hat sie gern ihre Augen und Ohren überall, um jederzeit informiert zu sein.

.:° OC °:.

Name: Paige Ferguson

Alter: 27

Beruf(e): Bedienung im 'Fass' einer bekannten Kneipe in der 'World Underneath'. Dort singt sie ab und zu, wenn mal jemand ausfällt. Aber das meiste Geld verdient sie mit kleinen und größeren Diebstählen. Leider liegt in diesem Nebenerwerb auch ihr größeres Talent.

Fähigkeiten: Paiges Vater war ein Feuerdämon, ihre Mutter ein Mensch. Von beiden hat sie viel geerbt. Normalerweise hat sie das Aussehen eines normalen Menschen, doch sie kann rote Schuppen mit schwarzen Mustern (auf dem Rücken) überall an ihrem Körper wachsen lassen. Außerdem kann sie sich selbst in Feuer aufgehen lassen und auch ihre nähere Umgebung. Allerdings hat sie das nicht immer hundertprozentig unter Kontrolle. Es kommt ganz auf ihre derzeitige Gefühlslage an.

Aussehen: Paige ist nicht sonderlich groß. Zumindest an den Maßstäben der World Underneath gemessen. Sie ist ca. 1,70m und recht schmal gebaut. Ihre Haare sind lang und schwarz, was ihr ihm Zusammenspiel mit den dunklen Augen und Teint einen südländischen Touch verleiht.

Charakter: Sie lacht gern, wenn sie die Gelegenheit dazu hat und ist um eine schlagfertige Antwort nicht verlegen. Der erste Eindruck ist meist der einer oberflächlichen, freundlichen Frau. Dieses Image pflegt Paige auch allzu gern. Allerdings kann sie auch ernsthaft und fürsorglich sein, wenn sie sich einem anderen Menschen (oder anderen Wesen) verbunden fühlt.

Beziehungen: Fest vergeben an den Tiger-Gestaltwandler Ryon Tuwa (by Darklover).

.:° Likes °:.

Ganz besonders freue ich mich über Bilder von meinen OCs (siehe Extraseite hier im Blog)! Aber mit Folgendem macht man mir auf jeden Fall auch eine Freude:
1. Styles:
  • Schleifen, Rüschen, Schnörkel
  • mittelalterlich
  • Halloween: Farben, schwarze Katzen, Kürbisse, Fledermäuse usw.
2. Fantasy
  • Drachen - die alten Echsen => eher selten die kleinen, niedlichen Zuckerviecher
  • Feen - mit jeder Art von tollen Flügeln
  • Elfen - da aber auch eher die kampfeslustigen
  • Meerjungfrauen/Meermänner
  • Dämonen - nicht zuuu blutig, aber düster dürfen sie natürlich sein; mit Hörnern
 3. Manga
  • allgemein: Magical Girls, Hexen, Magier
  • Magic Knight Rayearth
  • Soul Eater - Eruka, Soul, Maka
  • One Piece - Sanji, Zorro
  • Sailor Moon - Amy, Rei, Amazonen - Quartett, Helios
4. TV-Serien/Comics
  • Thundercats
  • Batman & Robin - Robin, Poison Ivy, Harley Quin
  • The Flash - Barry oder Wally
  • JLA - Flash, Hawkgirl, Wonderwoman, Black Panter
  • Regina Regenbogen
  • My Little Pony
5. Farben
  • grün, orange, lila - alles gern in Kombination mit Schwarz/grau
  • Glitzer! (Ich weiß, das ist keine Farbe... Trotzdem!)
6. Haare
  • Bei Männern jederzeit ROT und weiß mit irgendwelchen farbigen Strähnchen. Ob nun blau, grau oder grün... egal. Und eher kurze als lange Haare. Kommt aber auf den jeweiligen Chara an.
  • Bei Mädels - vollkommen egal, freu mich über alle interessanten Farben
Hey ya!
Herzlich willkommen auf meiner Seite. Es freut mich, dass du hierher gefunden hast.
Diese Seite ist im Rahmen meiner Aktivität auf den Seiten kakao-karten.de und animexx.de entstanden. Das kann man auch an den Themen (links) sehen, denke ich.
Über kakao-Tauschanfragen freue ich mich immer und noch sind meine Bilder nicht so beliebt, dass lange Wartezeiten entstehen.
Ich freu' mich auf Nachrichten, Kontakte... Vorschläge. ^^
Regnerische aber trotzdem schöne Grüße!
manekineko